zurück

Das Badezimmer als Wohlfühloase

Das Badzimmer ist die neue Wohlfühlzone. Pragmatisch und praktisch war gestern, heute ist chic und schlau angesagt. Kein Wunder, dass sich die Verbraucher in Deutschland so wohl fühlen in ihren Bädern. Das zeigen auch die Zahlen.

Die Deutsche geben immer mehr Geld für das eigene Bad aus.
Die Deutsche geben immer mehr Geld für das eigene Bad aus.
Foto: Dansani

Stolze 40 Minuten verbringen die Bundesbürger pro Tag im Badzimmer. Laut einer repräsentativen forsa-Studie im Auftrag des Bonner Branchenverbandes liegen die Frauen mit 47 Minuten vorne, während die Männer mit 35 Minuten auskommen. Schnelligkeit hin oder her, die Bedeutung des Badezimmers steigt. Entsprechend soll das Ambiente in jedem Fall einladend sein. Die durchschnittlich neun Quadratmeter werden mit Bedacht ausgestattet. Zweckmäßigkeit und Funktionalität treffen auf Design und Elemente mit hohem Wohlfühlfaktor.

Die Branche zeigt sich erfreut über Präferenzen der Verbraucher. Für das laufende Jahr erwartet die Sanitärbranche bereits das zehnte Aufschwungsjahr in Folge. Nach einer Prognose des ifo-Institutes ist diese Erwartung durchaus realistisch: der kumulierte Umsatz des mittelständisch geprägten Wirtschaftszweiges könnte erneut um nominal ca. 3 Prozent steigen. Womit der Umsatz sich auf 25,6 Milliarden Euro erhöhen würde. Zu den vorläufigen Ergebnissen von 2018 passt dieser Zuwachs. Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) meldete für 2018 auf Basis einer ifo-Schätzung ein Umsatzplus von 3,3 Prozent auf 24,9 Milliarden Euro. Dabei entwickelte sich das Inlandsgeschäft mit plus 3 Prozent leicht schwächer als die um 5 Prozent gestiegenen Verkaufserlöse im Ausland. Ganz durchgängig profitiert die Branche allerdings nicht von diesem Wachstum. In der Sanitärarmaturenindustrie beispielsweise stagnieren die Werte.

Mit welchen Mitteln die gesteckten Umsatzziele erreicht werden sollen? An griffigen Trendthemen herrscht kein Mangel. Ob Individualisierung, Barrierefreiheit oder Nachhaltigkeit – gerade das Badzimmer bietet zahlreiche Möglichkeiten mit Vielfalt und Kompetenz zu punkten. Baumärkte haben besonders viel Spielraum, das Sanitärsortiment weiter in den Fokus zu rücken. Auch weil sie Kunden erreichen, die nicht zwangsläufig nur wegen des neuen Badzimmers kommen. Sei es auf Musterflächen, als Allrounder in Punkto Badaccessoires oder mit Infoveranstaltungen – eine ganze Bandbreite an Maßnahmen bieten sich an, um die bestehenden Begehrlichkeiten der Verbraucher noch zu verstärken.

Weitere Entwicklungen zur Santitärbranche finden Sie im PoS-Schulungsmagazin für Fachverkäufer „baumarktwissen 03/2018“. Außerdem behandelt das Heft die Themenschwerpunkte Heizung und Klima, Sanitärinstallationen, Sanitärausstattung und Sicherheit und Komfort. Das Magazin können Sie jetzt über den E-Shop baufachmedie.de bestellen.

E-Shop

06.06.2019