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ISH besticht durch Internationalität

Die ISH gilt als die Weltleitmesse für die Technik rund um die Themen Wasser, Wärme und Klima. Die Veranstalterin registriert nach Ablauf der fünftägigen Veranstaltung eine Rückgang der Besucherzahlen, jedoch ein Plus bei der Zahl der Aussteller.

ISH 2019-Schlussberichtgrafik
ISH-Kennzahlen in der Grafik
Foto: Messe Frankfurt

Vom 11. bis zum 15. März 2019 kamen rund 190.000 Besucher aus 161 Ländern  auf das Frankfurter Messegelände, um sich auf der ISH über Innovationen und Trends zu informieren. Das bedeutet ein Minus von fünf Prozent gegenüber der ISH von 2017, als die Messe Frankfurt noch 200.114 Besucher zählte. Insgesamt 2.532 Aussteller (Inland: 868, Ausland: 1.664) aus 57 Ländern stellten in Frankfurt ihre Produktneuheiten vor. Das ist ein Plus von zwei Prozent gegenüber 2017.

Die ISH baue ihre Relevanz durch eine deutlich gesteigerte Internationalität aus, so die Veranstalterin: 66 Prozent (2017: 64 Prozent) der Aussteller und fast 48 Prozent (2017: rund 40 Prozent) der Besucher kamen aus dem Ausland.

„Die ISH hat erneut bewiesen, dass sie alle internationalen Branchenplayer vernetzt. Nur gemeinsam können so die politisch gesteckten Klimaschutzziele erreicht werden – natürlich im persönlichen Diskurs hier auf der ISH. Dazu hat auch die Änderung der Tagesfolge auf Montag bis Freitag beigetragen“, erklärt Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.

Die besucherstärksten Länder waren China, Italien, Niederlande, Frankreich, Schweiz, Großbritannien, Polen, Belgien, Österreich und die Tschechische Republik. Industrie und Handwerk stellten die größten Besuchergruppen. Zudem bestätigen die Kennzahlen der Marktforschung mit 97 Prozent die Zufriedenheit der Besucher mit dem gezeigten Angebot.

Die Konjunkturaussichten bewerten sowohl Aussteller als auch Besucher positiv. Ausstellerseitig sehen 92 Prozent diese als gut oder befriedigend. Bei den deutschen Ausstellern liegt dieser Wert sogar bei 93 Prozent. Besucherseitig sind es 92 Prozent, bezogen auf deutsche Fachbesucher 94 Prozent.

18.03.2019