zurück

IVG deckt Mängel bei akkubetriebenen Heckenscheren auf

Der Industrieverband Garten (IVG) hat im Auftrag seiner Mitglieder akkubetriebene Heckenscheren im Hinblick auf Sicherheit und Funktionalität überprüft. Ergebnis: Nicht alle Produkte konnten die Prüfer überzeugen – bei einigen kristallisierten sich Mängel heraus.

Heckenschere Hecke Grün
Heckenschere Im Einsatz
Foto: Pixabay

Beim aktuellen Produkttest in Kooperation mit dem VDE-Institut wurden zehn akkubetriebene Heckenscheren in der Einstiegsklasse bis 20 Volt mit einer Schnittlänge von über 20 Zentimetern geprüft. Die Geräte stammten aus dem Baumarkt, dem Discounter und dem Onlinehandel. Der Anschaffungspreis pro Gerät lag bei unter 100 Euro. Bei den Tests ging es um Sicherheit, CE-Konformität und Laufzeit.

Das Ergebnis: Im Hinblick auf die Sicherheit sind laut IVG zwei Produkte als „kritisch“ und zwei als „problematisch“ zu beurteilen. Zwei schnitten bei der Laufzeitprüfung „sehr schlecht“ ab und blieben deutlich hinter der Leistung der anderen Geräte zurück, so  George Brown, Technischer Referent beim IVG. „Wir werden die Anbieter der kritisierten Artikel umgehend über die Ergebnisse informieren und eine Handlungsempfehlung aussprechen.“ Wer die Hersteller der getesteten Geräte sind und bei welchen Händlern sie jeweils gekauft wurden, teilte der Verband nicht mit.

Marktbeobachtung soll fairen Wettbewerb stärken

In den vergangenen Jahren hat der IVG immer wieder stichprobenartige Untersuchungen in unterschiedlichen Produktgruppen durchgeführt und dabei Abweichungen von gesetzlichen Bestimmungen festgestellt. Brown: „Als Branchenverband treten wir für einen fairen und lauteren Wettbewerb ein und möchten mit dieser Marktbeobachtung dazu beitragen, den Verbraucherschutz zu stärken. Deshalb werden wir solche Überprüfungen auch in Zukunft immer wieder durchführen.“ Für das kommende Jahr plant der Verband weitere Produkttests – welche Gruppe es dann sein wird, soll Ende des Jahres entschieden werden.

20.08.2019