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JWO und Schöck exzellent im Klimaschutz

Der Farbenhersteller J.W. Ostendorf aus Coesfeld und der Bauzulieferer Schöck-Bauteile aus Baden-Baden sind die neuen Mitglieder der bundesweiten und branchenübergreifenden Exzellenzinitiative Klimaschutz-Unternehmen.

JWO Ehrung
Dr. Hans-Joachim Weintz (JWO) erhält die Urkunde vom Parlamentarischen Staatssekretär Uwe Beckmeyer
Foto: Klimaschutz-Unternehmen

Beide Unternehmen wurden am 25.10.2016 in Berlin vom Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet und erhielten ihre Mitgliedsurkunde. Beckmeyer: „Für das Gelingen der Energiewende brauchen wir innovative Unternehmen, die ihre Ideen in die Tat umsetzen und uns helfen, unsere ambitionierten Energieeinsparziele zu erreichen. Beide Unternehmen haben für den Klimaschutz Großartiges geleistet und gehören mit ihrem Know-how zu den Vorreitern beim produktintegrierten Umweltschutz und bei der Effizienztechnik.“

Jan Eschke, Vorsitzender des Klimaschutz-Unternehmen e.V.: „Wir freuen uns, mit J.W. Ostendorf und Schöck Bauteile zwei weitere Vorreiter in unsere Exzellenzinitiative für Klimaschutz und Energieeffizienz aufzunehmen. Beide Unternehmen haben in einem anspruchsvollen Aufnahmeverfahren ihre starken Leistungen im betrieblichen Klimaschutz unter Beweis gestellt: Sie sind von einem unabhängigen Fachgutachter begutachtet und von einer Expertenjury geprüft worden.

J.W. Ostendorf (JWO) hat im letzten Jahr auf der Hannover-Messe eine vollkommen neue umweltschonende Hybridlacktechnologie auf Wasserbasis präsentiert. Die Technologie ersetzt erstmals lösemittelhaltige und damit klimaschädliche Lacke in ihren klassischen Anwendungsbereichen. Den Einsparungseffekt an Kohlendioxidäquivalenten plant JWO langfristig mit rund 4.000 Tonnen ein. Darüber hinaus hat JWO seinen bereits sehr niedrigen spezifischen Stromverbrauch bei der Herstellung pro Tonne Produkt um weitere 3,7 Prozent seit 2013 senken können. Die Farben, Lacke und Lasuren produziert JWO mit einem ausgeklügelten Plattformprinzip. Damit braucht das Unternehmen bis zu 72 Prozent weniger Prozessenergie gegenüber herkömmlichen Fertigungstechnologien.

JWO verfolgt in seiner Nachhaltigkeitsstrategie eine Rundumsicht und kümmert sich auch intensiv um die Gebinde seiner Farben. So hatte JWO als erster Farbenhersteller ein hundertprozentiges Recyclatgebinde in Europa auf den Markt gebracht, das in einer Systempartnerschaft mit einem Entsorgungsunternehmen und einem Verpackungshersteller entwickelt wurde.

Die Schöck Bauteile GmbH hat sich auf Produkte zur Vermeidung von Wärmebrücken und Trittschall in Gebäuden spezialisiert. Schöck Bauteile zeichnet sich durch seine energieeffizienten Produktionsprozesse und sein umweltfreundliches Fuhrparkmanagement aus. Beispiele des Unternehmens zur Einsparung von Emissionen sind der Einsatz von Photovoltaik, eines Blockheizkraftwerks und die Wärmerückgewinnung aus einer Drucklufterzeugungsanlage am Standort Halle. Dort wandelt die Drucklufterzeugungsanlage rund 95 Prozent der Energieaufnahme in Wärme um, die das Unternehmen zu 75 Prozent als Prozesswärme in seiner Produktion einsetzt. Die Bilanz: Mehr als 200.000 Kilowattstunden spart Schöck Bauteile damit an seinem Standort Halle ein.

27.10.2016