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Kingfisher mit Umsatzwachstum

Die britische Baumarktkette Kingfisher hat heute die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr bekannt gegeben. Demnach konnte ein Umsatzwachstum erzielt werden. Kingfisher steckt weiterhin im Transformationsprozess.

Veronique Laury
Véronique Laury: „Unsere Performance in war diesem Jahr sehr uneinheitlich.“
Foto: bmm/Archiv

Das Geschäftsjahr endete für Kingfisher am 31. Januar 2018. Im Berichtszeitraum erwirtschafteten die Briten einen Umsatz von 11,655 Mrd. Britischen Pfund (BP), was zum derzeitigen Wechselkurs 13,32 Mrd. Euro entspricht und eine Steigerung gegenüber Vorjahr von 3,8 Prozent darstellt. Wechselkursbereinigt rutscht die Zahl jedoch leicht ins Minus (-0,3), flächen- und währungsbereinigt steht ein Minus von 0,7 Prozent zu Buche. Der Gewinn lag bei 849 Mio. BP, nahezu unverändert zu dem Ergebnis des Vorjahres (847 Mio. BP).

Von den Vertriebslinien hat sich erneut Screwfix am besten entwickelt, von allen Ländern, in denen die Kingfisher Group aktiv ist, bereitete der Vorstandsvorsitzenden Véronique Laury am meisten Freude: „Unsere Performance in war diesem Jahr sehr uneinheitlich: solides Wachstum bei Screwfix und in Polen, das durch die anhaltend schwächeren Verkäufe in Frankreich sowie durch einige Geschäftsunterbrechungen ausgeglichen wurde“, so die Konzernchefin. Die Verfügbarkeit von Produkten habe in diesem Jahr Probleme bereitet. „Wir werden Ursachen dieser Störung beheben und auch im nächsten Jahr unseren Transformationsprozess fortsetzen. Das Tempo der Veränderungen ist schnell, wirkungsvoll, aber notwendig.“ Auch die Aussichten auf die Hauptmärkte von Kingfisher seien gemischt. Großbritannien sei unsicherer, Frankreich ermutigend, aber volatil, während der Markt in Polen weiterhin unterstützend wirke.

21.03.2018