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Koelnmesse gibt Update zum Stand der spoga+gafa 2020

In Köln laufen die Vorbereitungen für die spoga+gafa 2020 Anfang September weiterhin auf Hochtouren. Das gab das Messeteam in einem Statement bekannt. Man nehme Verunsicherungen sehr ernst und wolle diese aus dem Weg räumen, heißt es darin.

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Derzeit gehen die Planungen zur spoga+gafa 2020 gut voran
Foto: Koelnmesse

Bereits vor einigen Tagen hatte Stefan Lohrberg, Director der spoga+gafa, anlässlich der Absage der GaLaBa in Nürnberg in einem Interview mit Markt in Grün bestätigt, dass man bei der Koelnmesse weiterhin an der Durchführung der spoga+gafa festhalte, die vom 6. bis 8. September 2020 stattfinden soll.

In einem gemeinsamen Statement haben Stefan Lohrberg und Bereichsleiterin Catja Caspary dies noch einmal bekräftigt, den Stand der Planungen erläutert und auf die Schutzmaßnahmen hingewiesen. Man wolle mit diesem Update die Partner detailliert in die Planungssituation der kommenden spoga+gafa einzubeziehen, heißt es in der Veröffentlichung.

So sehr man sich freue, dass das Messeteam überwiegend Worte der Bestätigung von Ausstellern und Besuchern erreichten, so sehr nehme man die Verunsicherungen ernst, insbesondere die der Übersee-Partner, erklären Caspary und Lohrberg. "Durch zahlreiche Gespräche konnten und können wir aber auch hier Unsicherheiten aus dem Weg räumen und gegenseitiges Verständnis füreinander gewinnen. Fasst man das Feedback zusammen, so bestärkt uns dieses in unserem festen Entschluss, die spoga+gafa 2020 vom 06. bis zum 08. September 2020 in Köln stattfinden zu lassen."

Durchführung von Messen möglich

In dem Statement gehen Lohrberg und Caspary auch darauf ein, dass in NRW die Veranstaltung von Fachmessen und -kongressen dieser Größe mit Schutzkonzept seit dem 30. Mai 2020 wieder erlaubt ist. Zeitlich einhergehend unterstütze die für Juni beschlossene Wiederöffnung der europäischen Grenzen die Durchführung der spoga+gafa 2020. Die Koelnmesse weist auch noch einmal ausdrücklich auf das Interesse der europäischen Fachbesucher hin. "Die Ticketkäufe aus ganz Europa demonstrieren, dass die Reisechance sowie der Reisewille dieser Besucher bereits vorhanden sind."

Nichtsdestotrotz geht man in Köln davon aus, dass 2020 weniger Besucher kommen. "Vornehmlich reisen Besucher aus Europa an, denn wir wissen nicht, wie z.B. die Realitäten unserer Partner in Übersee aussehen." Wenngleich man zu Anfang der Krise auch in Übersee bereits deutlich über 90 Prozent der Hallenflächen verkauft habe, werde man sich an den Gedanken gewöhnen müssen, dass Aussteller es von anderen Kontinenten nicht nach Köln schaffen. "Für diese Partner tut es uns sehr leid und wir freuen uns darauf, sie im kommenden Jahr wieder in Köln begrüßen zu dürfen."

Angepasster Geländeplan

Das Wegbleiben vieler Übersee-Aussteller wird laut Messeteam zur Folge haben, dass die Hallen 1, 4.2 und 5.1 in diesem Jahr nicht bespielt und hier bereits geplante Stände in andere Hallen integriert werden. Für die weiterhin geöffneten Hallen arbeitet die Koelnmesse gemeinsam mit den Behörden und den messebegleitenden Partnern an Maßnahmen, um die Sicherheit der Besucher zu garantieren, allem voran ein Hygienekonzept. "Das Gelände der Koelnmesse, in Verbindung mit dem, was die spoga+gafa der Infrastruktur abfordert, ist hervorragend für eine sichere und erfolgreiche Veranstaltungsdurchführung geeignet. Es ermöglicht uns, dass die Stände fast aller Aussteller an derselben Stelle wie in den vergangenen Jahren stehen; die allgemeine Aufplanung muss somit nicht geändert werden", heißt es. Auf Standpartys und gesellschaftliche Veranstaltungen werde man allerdings verzichten und sich auf ein geändertes Gastro-Konzept einstellen müssen.

Planungssicherheit und Transparenz

Für den Fall, dass das Event aufgrund behördlicher Anordnung wegen einer weiteren Infektionswelle abgesagt werden muss, erstattet die Koelnmesse den Ausstellern und Besuchern die an die Koelnmesse geleisteten Zahlungen vollständig zurück. Sollte die Messe aus diesem Grund verschoben werden, erstattet die Koelnmesse den Ausstellern, die an dem neuen Datum nicht teilnehmen können, die an die Koelnmesse geleisteten Zahlungen vollständig zurück. Die Partner der Messe werden frühzeitig über etwaige Tendenzen informiert, heißt es in dem Statement.

Abschließend versichern Caspary und Lohrberg den Ausstellern und Besuchern, dass die Messe in "unser aller Sinne" und "mit Blick auf unser aller Sicherheit und Gesundheit" durchgeführt wird. "Lassen Sie uns gemeinsam Ihr Geschäft anschieben und der Branche die besten Chancen für einen erfolgreichen Restart ermöglichen", so der Appell des Managementteams.

18.06.2020