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Koelnmesse mit Rekordumsatz in 2017

2017 war für die Koelnmesse ein Spitzenjahr. Mit mehr als 350 Mio. Euro Umsatz übertrifft die Messegesellschaft eigenen Angaben zufolge das bisherige Rekordjahr 2015 um rund 10 Prozent und liegt deutlich über den eigenen Erwartungen.

Porträt Gerald Böse
Gerald Böse: „Wir haben unsere ambitionierten Wachstumsziele erreicht.“
Foto: Koelnmesse

„Wir haben wie versprochen unsere ambitionierten Wachstumsziele erreicht und nun sogar noch etwas draufgelegt“, sagt Kölns Messechef Gerald Böse, für den der aktuelle Erfolg „den in den vergangenen Jahren hart erarbeiteten Turnaround und das nachhaltige Wachstum des Unternehmens“ symbolisiert. Der Gewinn liegt bei über 20 Millionen Euro.

Das gute Ergebnis ist in erster Linie auf das Kerngeschäft, die Durchführung von Veranstaltungen am Standort und in wichtigen Auslandsmärkten zurückzuführen. Im Vergleich zu den jeweiligen Vorveranstaltungen sind die Umsätze der Messen am Standort Köln 2017 im Durchschnitt um rund 13 Prozent gewachsen. Acht Veranstaltungen aus allen Kölner Kompetenzfeldern legten im zweistelligen Prozentbereich zu.

Die Koelnmesse hat sich damit seit dem Jahr 2008 aus der Finanz- und Wirtschaftskrise heraus in den Top Ten des internationalen Messewesens etabliert. Sie ist heute durch nachhaltiges Wachstum geprägt, schreibt dauerhaft Gewinne und Pressemitteilung überschreitet seit Jahren die vom deutschen Messeverband AUMA gemeldeten durchschnittlichen Kennzahlen des deutschen Messemarkts. Seit 2008 ist der Umsatz pro Jahr im Durchschnitt um mehr als 6 Prozent gestiegen, der Gewinn sogar um jährlich 12 Prozent gewachsen.

Das Investitionsprogramm Koelnmesse 3.0 mit einem Volumen von mehr als 600 Millionen Euro bis zum Jahr 2030 ist im vergangenen Jahr gut vorangekommen. Zur dmexco 2017 ging der erste Bauabschnitt des neuen Messeparkhauses Zoobrücke mit 2.000 Stellplätzen und einer Logistikfläche für über 300 Lkw an den Start. 2018 beginnt der Bau der neuen Halle 1plus.

Die Koelnmesse nimmt die digitale Transformation als Basis neuer Geschäftsmodelle wie auch zur Verbesserung der eigenen Prozesse sehr ernst. Sie wird bis 2022 über 50 Millionen Euro in die Digitalisierung investieren: im Rahmen von Koelnmesse 3.0, für innovative digitale Services wie die Einrichtungsplattform ambista sowie in eine moderne IT-Infrastruktur.

Die Koelnmesse will das nachhaltige Wachstum fortsetzen und damit die Voraussetzungen schaffen, auch in Zukunft in ihre Infrastruktur und Veranstaltungen aus eigener Finanzkraft investieren zu können. Bis 2021 plant sie - eine stabile Entwicklung der Weltwirtschaft vorausgesetzt - einen durchschnittlichen Jahresgewinn im zweistelligen Millionenbereich und regelmäßig Jahresumsätze über 300 Millionen Euro.

16.01.2018