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spoga+gafa: Neuer Termin kommt an

Anlässlich des ursprünglichen Termins für die diesjährige spoga+gafa, die coronabedingt ausfallen musste, ordnet die Koelnmesse die Entscheidung noch einmal ein - und gibt einen Ausblick auf die Veranstaltung im kommenden Jahr.

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Auf der spoga+gafa 2015 waren rund 37.000 Fachbesucher vor Ort.
Foto: Kölnmesse

Lange hat man bei der Koelnmesse an der Durchführung der spoga+gafa vom 6. bis 8. September 2020 festgehalten. Am Ende fiel aber auch die Gartenlifestylemesse der Pandemie zum Opfer. Das ursprüngliche Messedatum haben Stefan Lohrberg, Director spoga+gafa, und Bereichsleiterin Catja Caspary zum Anlass genommen, die Entscheidung in einem Rundschreiben an die Aussteller, Besucher und Partner noch einmal zu reflektieren. "Es hat nicht sollen sein. Der Weg hin zur Absage ist bekannt und hinlänglich besprochen. Wir waren bereit, Köln war es, viele unser Aussteller und Besucher auch", heißt es darin.

Das Messeteam nutzt zudem die Gelegenheit, die Frage in den Raum zu stellen, wie es 2020 gelaufen wäre: "Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ländern, in denen Messen schon länger wieder durchgeführt werden, spielen uns zurück, dass stattgefundene Veranstaltungen für viele Seiten erfolgreich verliefen", berichtet das Team. "In den Nachbesprechungen ging es weniger um die Quantität, sondern um die Qualität der Anwesenden sowie der abgeschlossenen Geschäfte und die Effizienz der Gespräche."

Entscheider für Sortiment, Einkauf und Produkt seien in übererwarteter Form aufeinandergetroffen. "Das bestätigt uns in dem Gedanken, dass Messen nicht nur in Zukunft, sondern auch jetzt möglich sind. Sie sind es dann, wenn wir das Parkett alle mit der damals wie heute richtigen Erwartungshaltung betreten: Qualität vor Quantität", so Lohrberg und Caspary.

Weitgehend positives Feedback zu neuem Termin

Dennoch sei die Entscheidung, die Messe 2020 nicht durchzuführen, richtig gewesen. Zudem hätten die Gespräche über den Status, die Chancen der Zukunft und die Belange der Aussteller und Besucher das Team zu dem Entschluss gebracht, die spoga+gafa dauerhaft in das Ende der ersten Jahreshälfte zu legen. "Der neue Termin kommt, das merken wir deutlich, gut an", kommentieren Lohrberg und Caspary. "Das Feedback, das wir sowohl von Aussteller- als auch von Besucherseite generieren, zeigt, dass sowohl die Kunden, die an die Großfläche adressieren, als auch die, die an den jeweiligen Fachhandel adressieren, beide hervorragende Chancen in dem Juni Termin sehen. In diesem Zuge werden wir nicht müde mitzuteilen, dass der nächstjährige Termin Ende Mai eine einmalige Ausnahme darstellt. Folgend finden wir, so der Terminplan es zulässt, Mitte und Ende Juni statt."

Auf Ausstellerseite müsse man sich aber nichts vormachen, heißt es weiter. Für einige Partner werde es im ersten Jahr nicht einfach, ihren Produktzyklus dem neuen Termin anzupassen. "Die betroffenen Unternehmen haben in den Grundlagengesprächen hin zur gewünschten Verlegung aber deutlich vermerkt, dass sie die Anpassung für möglich halten und den früheren Termin somit für bestmöglich gewählt empfinden." Schaue man auf die Buchungen, so zeige sich, dass alle Hallen nicht nur die alten Aussteller wiedergewinnen, sondern sich auch neue Unternehmen anmelden. "Dieses gilt unter anderem für den Barbecue-, den Dekorationssektor, die Halle 6 mit unseren Technik- und Ausstattungskunden, als auch und insbesondere für den Möbelbereich. In all unseren Hallen gilt somit: einmal gemeinsam durch den Mai, dann glücklich in den Juni.

10.09.2020