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Konsumklima hellt sich auf

Corona-Lockerungen und die Aussicht auf eine bessere Konjunktur stimmen die Verbraucher in Deutschland wieder etwas optimistischer. Auch die Einkommenserwartung steigt.

Konsum Innenstadt Fußgängerzone
Die Innenstädte füllen sich langsam wieder.
Foto: Pixabay

Das Konsumklima in Deutschland erholt sich laut der jüngsten GfK-Umfrage allmählich etwas. Die Neigung zu größeren Anschaffungen sei im Mai zwar wieder etwas gesunken, aber die Konjunktur- und die Einkommenserwartungen hätten zugelegt, sodass eine Erholung des Konsums in der zweiten Jahreshälfte möglich sei.

Für das Konsumklima für Juni prognostiziert GfK einen Indexwert von -7,0 Punkten, nach -8,6 Punkten im Mai. Die Stimmung der Verbraucher zeige jetzt „mehr Licht als Schatten“. Der Konjunkturoptimismus der Verbraucher kehre zurück und sei mit 41,1 Punkten auf dem höchsten Wert seit drei Jahren, sagte GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl. Das Abflauen der Corona-Pandemie und Imferfolge machten die Abkehr vom strengen Lockdown in Deutschland möglich. Das „sorgt für konjunkturelle Aufbruchstimmung“ und könnte die Konsumstimmung in der zweiten Jahreshälfte stärken.

Allerdings sind die Verbraucher im Mai wieder vorsichtiger bei größeren Ausgaben geworden: Die Frage, ob größere Anschaffungen derzeit ratsam seien, wurde seltener bejaht, der entsprechende GfK-Index sank. Vor allem bei Dienstleistungen gebe es noch deutliche Einschränkungen. Während der Lockdowns hätten viele private Haushalte Geld zurückgelegt, die Sparquote sei deutlich gestiegen. Beträchtliche Mittel stünden so für „Nachholeffekte“ zur Verfügung.

27.05.2021

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