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Vom Großhandel zum Baumarkt zum Homestore

Der Eurobaustoff-Gesellschafter mit Sitz in Hamburg-Sasel hat seinen Standort einem Facelift unterzogen. Im Fokus steht das dekorative Sortiment, mit dem sich das Unternehmen deutlich vom Wettbewerb abhebt. Das DIY-Sortiment dominieren jetzt schnelldrehende Artikel fürs Reparieren und Renovieren.

Steht „Baumarkt“ drauf, ist aber auch „Dekoladen“ drin: Schon bald will kwp an der Fassade zusätzlich das Wort „Homestore“ erscheinen lassen.
Steht „Baumarkt“ drauf, ist aber auch „Dekoladen“ drin: Schon bald will kwp an der Fassade zusätzlich das Wort „Homestore“ erscheinen lassen.
Foto: BaumarktManager

Die Karl Waldemar Peters GmbH feiert in diesem Jahr ein großes Jubiläum. 100 Jahre sind nunmehr vergangenen, seitdem der Gründer, unter dessen Namen die Gesellschaft noch heute firmiert, damit begann, per Handkarren Baustoffe auszuliefern. Früher ein einträgliches Geschäft, spielen Baustoffe heute nur noch eine Nebenrolle bei kwp Baumarkt. Von seinen Wurzeln hat sich das Unternehmen über die Jahre sehr bewusst sehr weit entfernt.

Jan-Michael Leusch, der Urenkel von Karl Waldemar Peters, erkennt zwei entscheidende Weichenstellungen in der Firmenhistorie: zunächst die Abkehr vom Großhandel, später die deutliche Fokussierung auf dekorative Sortimente. Im Jahr 1970, noch bevor Obi und Max Bahr in Hamburg die ersten Baumärkte eröffneten, wagte kwp den Schritt in Richtung Endverbraucher. Jens Leusch, Vater von Jan-Michael, war zuvor Mitglied der Reisegruppe um Manfred Maus, Otmar Hornbach und weitere Pioniere, die das Handelsformat „Baumarkt“ aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland exportierten. Das Format war so neu, dass es den Kunden hierzulande erklärt werden musste. „Wir haben damals Broschüren drucken lassen“, erinnert sich Jan-Michael Leusch im Gespräch mit BaumarktManager. „Die Kunden wussten nicht, was ein Baumarkt ist. Viele haben sich nicht in den Laden getraut, weil sie davon ausgingen, dass nur Handwerker bei uns einkaufen können.“

Der zweite Meilenstein liegt etwa zehn Jahre zurück: Seinerzeit entschieden sich die Hamburger, nicht mehr ausschließlich auf Bau- und Heimwerkerartikel zu setzen, sondern verstärkt auch in das dekorative Sortiment zu gehen.

Wie sich die zwei Meilensteine auf den kwp Baumarkt ausgewirkt haben, welche neuen Erlebnisse geplant sind und der Eurobaustoff-DIY-Chef Peter Abraham im Exklusivinterview sagt, erfahren Sie in der Titelgeschichte der Ausgabe 07/2019 von Baumarktmanager.

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01.07.2019