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Leifheit büßt bei Umsatz und Gewinn ein

Leifheit, Lieferant von Haushaltsartikeln, hat die finalen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 veröffentlicht. Der Konzern verzeichnet Einbußen sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn.

Ivo Huhmann Leifheit
Ivo Huhmann: „Wir werden in 2019 noch stärker in unsere Marken und in Digitalisierung investieren.“
Foto: Leifheit

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Leifheit-Konzern einen Umsatz von 234,2 Millionen Euro erzielt. Das ist ein geringer Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert (236,8 Millionen Euro) von gut einem Prozent. Während sich der Umsatz in Zentraleuropa rückläufig entwickelte, konnte das Unternehmen im Heimatmarkt Deutschland moderat wachsen und in der Zielregion Osteuropa ein deutliches Umsatzplus erzielen. Das Konzern-Ebit lag mit 13,1 Millionen Euro 30 Prozent unter der Vorjahresmarke (18,8 Millionen Euro), jedoch Unternehmensangaben zufolge „im prognostizierten Korridor“.

Das Ebit sei vom gesunkenen Bruttoergebnis beeinflusst worden, das wiederum von Fremdwährungseffekten, Materialpreissteigerungen, Mixeffekten und fehlenden Deckungsbeiträgen aus den Umsatzerlösen belastet wurde. Darüber hinaus beeinflussten Einmalaufwendungen für die Veränderungen im Vorstand die Ergebnisentwicklung. Nach Abzug der Steuern erzielte der Leifheit-Konzern ein Periodenergebnis in Höhe von 8,4 Millionen Euro (2017: 12,9 Millionen Euro).

Ivo Huhmann, Vorstand und Chief Financial Officer, erklärt: "Um den Leifheit-Konzern im Sinne unserer Aktionäre wieder auf einen profitablen Wachstumskurs zu führen, haben wir im Geschäftsjahr 2018 den Fokus darauf gelegt, wichtige strategische Kernthemen voranzutreiben. Im Jahr 2019 werden wir noch stärker in unsere Marken und in Digitalisierung investieren sowie unsere Strukturen im Konzern effizienter gestalten. Wir arbeiten zudem daran, den Kundennutzen unserer Kernprodukte weiter zu verbessern und werden diese nach und nach erneuern. Gleichzeitig werden wir in Osteuropa verstärkt in den Ausbau unserer Marken investieren."

Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet der Vorstand mit einem Umsatzwachstum von 3 bis 4 Prozent, wobei alle drei Segmente zum Wachstum beitragen sollen. Daneben erwartet der Vorstand ein Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (Ebit) von etwa 9 bis 10 Millionen Euro. "Aus unseren strategischen Maßnahmen erwarten wir mittelfristig positive Wachstums- und Ergebniseffekte. Die erforderlichen Investitionen werden im Jahr 2019 jedoch das Ergebnis belasten. Ein wichtiger Baustein wird die Verzahnung und Optimierung unserer Vertriebskanäle sein, die wir Schritt für Schritt verbessern wollen, um die Potenziale im E-Commerce konsequenter zu nutzen. In den kommenden Monaten werden wir in wichtigen Märkten mit einem eigenen Online-Shop präsent und damit noch näher an unseren Kunden sein. Das solide Wachstum von 6,8 Prozent im E-Commerce im Jahr 2018 wollen wir in den nächsten Jahren deutlich übertreffen", ergänzt Huhmann.

01.04.2019