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Leifheit im dritten Quartal auf Vorjahresniveau

Leifheit hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Konzernumsatz von 177 Millionen Euro erreicht. Damit bewegt sich der Konzern in etwa auf dem Vorjahresniveau von 177,5 Millionen Euro.

Ivo Huhmann Leifheit
Ivo Huhmann: „Wir konzentrieren uns aktuell auf die Umsetzung wichtiger strategischer Maßnahmen.“
Foto: Leifheit

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) von Leifheit lag nach den ersten neun Monaten 2018 bei 8,7 Millionen Euro nach 11,3 Millionen Euro im Vorjahr. Der Vorstand arbeite mit Nachdruck an der Umsetzung weitreichender strategischer Maßnahmen, um die Voraussetzungen für ein nachhaltiges Umsatzwachstum und eine verbesserte Profitabilität zu schaffen, heißt es in der Pressemitteilung.

Im Heimatmarkt Deutschland konnte der Hersteller durch ein moderates Wachstum im Marken- und Volumengeschäft den Konzernumsatz um 0,4 Prozent auf 77,6 Millionen EUR steigern. Der deutsche Markt macht damit 43,8 Prozent des Gesamtumsatzes aus. In den Auslandsmärkten erzielte der Leifheit-Konzern einen leichten Umsatzrückgang von 0,8 Prozent auf 99,4 Millionen Euro.

Im Kerngeschäft des Leifheit-Konzerns, dem Markengeschäft mit den Marken Leifheit und Soehnle, erzielte das Unternehmen in den ersten neun Monaten 2018 einen Umsatz von 150,3 Millionen Euro, ein Zuwachs von 0,5 Prozent. Die Produktkategorien Reinigen und Wellbeing trugen mit deutlichen Zuwächsen zum Umsatzwachstum bei. Dagegen waren elektrische Produkte zur Reinigung von Glasflächen einer zunehmenden Marktsättigung ausgesetzt. Auch die Bereiche Küche und Wäschepflege verzeichneten eine rückläufige Nachfrage. Im Volumengeschäft, dem deutlich kleineren Geschäftsbereich des Leifheit-Konzerns, verzeichnete das Unternehmen im Berichtszeitraum einen Umsatzrückgang um 4,3 Prozent auf 26,7 Millionen Euro.

Hintergrund des Ebit-Rückgangs von 11,3 auf 8,7 Millionen Euro ist Unternehmensangaben zufolge in erster Linie das durch Währungseffekte, Materialpreissteigerungen und Erlösschmälerungen verringerte Bruttoergebnis sowie Aufwendungen für die Veränderung im Vorstand. Dem entgegen standen deutlich reduzierte Vertriebs- und Verwaltungskosten und ein verbessertes Fremdwährungsergebnis, welche allerdings den Rückgang im Bruttoergebnis nicht vollständig kompensieren konnten.

Ivo Huhmann, Vorstand und Chief Financial Officer der Leifheit AG, kommentiert: „Wir konzentrieren uns aktuell auf die Umsetzung wichtiger strategischer Maßnahmen. Leifheit ist ein etabliertes Unternehmen, solide finanziert und mit starken Marken. Gleichwohl müssen wir gezielt an vielen wichtigen Stellschrauben im Leifheit-Konzern drehen, um unser Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Ein Schwerpunkt ist es, die Bearbeitung unserer Vertriebskanäle effizienter zu gestalten und die Potenziale im E-Commerce konsequenter zu nutzen. Zugleich werden wir verbraucherrelevante Innovationen und Verbesserungen des bestehenden Produktsortiments im kommenden Jahr vorantreiben. Darüber hinaus bauen wir unsere internationalen Strukturen weiter aus. Dazu tragen die neu gegründete Vertriebsgesellschaft in China sowie der Markenaufbau in ausgewählten osteuropäischen Märkten bei. Ebenso haben wir Maßnahmen zur Prozessverbesserung und Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette eingeleitet."

14.11.2018