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Liqui Moly steigt in die Formel 1 ein

Der Hersteller von Ölen und Additiven, Liqui Moly, investiert Millionen in die Motorrennserie Formel 1, um seine Umsätze zu steigern. Bei elf Rennen wirbt das Unternehmen an der jeweiligen Strecke – als eine von nur wenigen Marken.

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Vom Engagement in der Formel 1 überzeugt: Marketingleiter Peter Baumann, Geschäftsführer Ernst Prost und Vertriebsleiter Günter Hiermaier (v.l.n.r.)
Foto: Liqui Moly

„Wir hoffen, dass von den mehr als eine Milliarde Zuschauern, die weltweit diesem Spektakel am Fernseher beiwohnen, der eine oder andere auf die Idee kommt, sich mit Liqui Moly näher zu befassen und unsere Produkte zu kaufen“, erklärt Geschäftsführer Ernst Prost. Bereits beim Großen Preis von Bahrain am 31. März wird sich der Hersteller das erste Mal groß in Szene setzen. „Die Formel 1 und Liqui Moly passen gut zusammen, denn beide stehen für absolute Spitzenleistung“, sagt Ernst Prost.

Nach den Großen Preis von Bahrain wird das Marken-Logo bei der Hälfte der Rennen zu sehen sein. Dafür nimmt das Unternehmen einen Millionenbetrag in die Hand. „Wenn man so viele Menschen weltweit erreichen will, darf man kein Pfennigfuchser sein, sondern muss global denken und gewaltig investieren“, so Ernst Prost. Die Formel 1 ist für die Schmierstoffmarke kein Neuland. In den Nullerjahren war Liqui Moly schon einmal beim Team Jordan engagiert.

Neben der Formel 1 gehören zu den internationalen Aktivitäten von Liqui Moly die Motorradweltmeisterschaft MotoGP und die Tourenwagenmeisterschaft TCR. Dazu kommen zahllose weitere Engagements auf nationaler, regionaler und sogar lokaler Ebene. „Wir holen die Kunden da ab, wo sie zuhause sind, und das ist die Heimat“, so Günter Hiermaier, Vertriebschef und zweiter Geschäftsführer von Liqui Moly. Der Hersteller beschränkt sich aber nicht auf Motorsport. Das blau-rot-weiße Logo war und ist in diesem Winter zu sehen bei der Handball-WM, die alle Rekorde schlug; bei der Eishockey-WM, bei der Vierschanzentournee, bei der Ski-WM und in der NBA bei den Chicago Bulls. „Das erschließt uns neue Zielgruppen und Kunden und überbrückt die Winterpause im Motorsport. Stets geht es dabei um drei Faktoren: die Anzahl der Zuschauer vor Ort, die Medienpräsenz und die Möglichkeit, positive Ableitungen für das eigene Markenimage herzustellen“ erklärt Marketingchef Peter Baumann.

Liqui Moly hat eigenen Angaben zufolge das Jahr 2018 mit einem erneuten Umsatzrekord von 545 Millionen Euro abgeschlossen. im laufenden Jahr soll der Umsatz auf mindestens 600 Millionen Euro gesteigert werden, also ein Plus von wenigstens zehn Prozent. Im Heimatmarkt Deutschland hat der Hersteller bereits eine so starke Stellung erreicht, dass weiteres Wachstum nur noch schwer möglich ist. Deswegen richtet sich der Blick auf das weltweite Export-Geschäft.

12.02.2019