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Liqui Moly verzeichnet deutlichen Gewinneinbruch

Die Corona-Krise hinterlässt bei Liqui Moly deutliche Spuren. Zwar stieg der Umsatz des Öl- und Additivspezialisten nach Unternehmensangaben in den ersten vier Monaten 2020 um 11 Prozent im Vorjahresvergleich, der Gewinn brach jedoch um 50 Prozent ein.

Liqui Moly oil_production
Abfüllung beim Hersteller
Foto: Liqui Moly

Geschäftsführer Ernst Prost gibt sich gewohnt selbstbewusst: „Das kann man noch locker aufholen“, heißt es in seinem Rundschreiben an die Belegschaft. Der Gewinneinbruch hänge auch mit der Krisenbewältigungsstrategie des Unternehmens zusammen. Anstatt „ängstlich den Geldhahn zuzudrehen“, habe Liqui Moly seine Investitionen kräftig erhöht. „Gut 10 Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant haben wir an Werbegeldern ausgegeben, um die Krise zu bewältigen“, so Prost.

Zudem schnürte das Unternehmen nach eigenen Angaben „millionenschwere Hilfspakete“ für Organisationen, die gegen die Ausbreitung des Corona-Virus kämpfen. Probst: „Unser Ertrag ist – wen wundert es – eingebrochen, aber in einem durchaus noch beherrschbaren Umfang und für uns zu verkraften. Hätte schlimmer kommen können. Wir schreiben keine Verluste, sondern nach wie vor schwarze Zahlen.“

05.05.2020