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LivingInteriors: Lösungen für vernetztes Wohnen

Die LivingInteriors steht für intelligente Wohnwelten und inspiriert alle zwei Jahre Architekten, Designer und Planer sich Impulsgeber für Raumlösungen zu versteht. Und an einem Thema kommen sie nicht vorbei: Smart Homes.

Smart Home
Foto: imm cologne

Ob beim Telefon, dem Computer oder sogar der Eisenbahn –die Bedeutung großer technischer Umwälzungen wird oft spät erkannt. Der Grund dafür liegt in der Natur des Menschen: Um Potenziale zu erkennen, braucht man Fantasie –und man muss die Möglichkeiten kennen, die bestimmte Technologien bieten. Das Thema „Smart Home“ beschäftigt die Branche schon seit längerem und viele Unternehmen haben bereits Lösungen und Produkte für eine intelligente Vernetzung von Wohnkonzepten entwickelt. Auf der LivingInteriors wird überschaubar und anschaulich gezeigt, wie diese einzelne Entwicklungen im Smart Home ineinander greifen und das Leben seiner Bewohner erleichtern.

Die Möglichkeiten sind dabei äußerst vielfältig: Von unterwegs können die Jalousien geöffnet oder das Licht angestellt werden –und können Einbrecher abschrecken indem suggeriert wird das ein eigentlich verlassenes Haus belebt ist. Von der Arbeit nach Hause kann die Heizung aufgedreht werden, damit einen die eigenen vier Wände mit behaglicher Wärme empfangen. Gleichzeitig schaltet die Heizung automatisch ab, sobald alle Bewohner das Haus verlassen. Das Backofendisplay kann beispielsweise genutzt werden um die Restlaufzeit der Waschmaschine im Hauswirtschaftsraum abzulesen. Zudem reguliert die Dunstabzugshaube die Absaugleistung automatisch und passt sich dem tatsächlichen Kochgeschehen an. Praktisch heißt das, wird die Leistung verändert, ändert sich auch die Leistungsstufe der Dunstabzugshaube.

Dies sind nur einige Beispiele dafür, zu welchen Leistungen ein Haus fähig ist –wenn es denn mit den Innovationen der Branche ausgestattet wird. Um die ganze Palette der Möglichkeiten zu zeigen, haben die Organisatoren der Sonderschau die Grundkonstruktion eines Wohnhauses mit verschiedenen Räumen innerhalb der Halle 4.2 abgebildet. In den verschiedenen Räumen stellen dann die teilnehmenden Unternehmen ihre Lösungen vor.
Mit Miele ist als einer der Pioniere vernetzter Lösungen mit dabei: Bereits 1998 präsentierte das Traditionsunternehmen seine ersten vernetzten Hausgeräte und hat heute ein umfassendes Sortiment marktreifer Lösungen rund um das vernetzte Haus im Programm. Neben Miele haben sich bisher angekündigt: BMW, Grohe, HFH, Marantec, Mennekes, Nolte Küchen, SNOM, Rheinenergie, Sens Floor und Vodafone.

Die gezeigten Dienstleistungen reichen von sensitiven Fußböden, über Lichtlösungen, weißer Ware und Solaranlagen bis hin zu Telekommunikationslösungen und Smartcars. Im Zusammenspiel wird auf der Sonderausstellung klar, dass Smart Home-Lösungen viel mehr sind als technische Spielereien: Im Energiebereich lässt sich mit ihnen Geld sparen. Für hilfebedürftige Menschenkönnen sie sogar lebensrettend sein. Und in der Masse sorgen sie für etwas, was auf den Wunschzetteln der meisten Menschen ganz oben steht: mehr Bequemlichkeit und Komfort.

10.12.2015

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