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Lowe's will 65.000 Mitarbeiter einstellen

Lowe's, der weltweit zweitgrößte Baumarktbetreiber, hat angekündigt, in diesem Jahr mehr als 65.000 Mitarbeiter einzustellen, darunter 50.000 saisonale Mitarbeiter. Ziel ist es, die Kunden besser zu betreuen.

Lowe´s
Die „Rotwesten“ bekommen künftig mehr Zeit, um sich um die Bedürfnisse der Kunden zu kümmern.
Foto: Lowe´s

Neben den 50.000 saisonalen Mitarbeitern will Lowe's außerdem 10.000 neue Kollegen als Teil des sogenannten Merchandising Service Team (MST) einstellen. Dieses Team soll sich stärker darauf konzentrieren, das Bestandsmanagement, beispielsweise die Verfügbarkeit von Lagerbeständen, zu verbessern. Im Zuge dessen bekommen die „Rotwesten“ (Mitarbeiter auf der Verkaufsfläche) mehr Zeit, sich um die Bedürfnisse und Fragen der Kunden zu kümmern. Rund 6.000 weitere Vollzeitstellen in den Bereichen Assistenzmanager und Abteilungsleiter, die auch auf die Verbesserung des Kundenservice und der Filialführung abzielen sollen, sind Teil der neuen Strategie.

Lowe's erklärte außerdem, man wolle langfristig etwa 2.000 Mitarbeiter für typische Technologieberufe engagieren, wie beispielsweise Software-Ingenieure, Datenwissenschaftler und andere typische Digital-Jobs. Diese Kollegen hätten die Aufgabe, Kerntechnologien zu entwickeln und zu verbessern und die Omnichannel-Strategie des Unternehmens umzusetzen. Die ersten 500 dieser Technologiepositionen werden im Laufe des Jahres 2019 ausgeschrieben und besetzt, so Lowe´s.

Für Lowe´s CEO und Präsident Marvin Ellison bedeutet die massive Einstellung, dass die Kunden besser umsorgt werden. „Wir konzentrieren uns auf die Grundlagen des Einzelhandels und wollen unser Geschäft zugleich vereinfachen ", so Ellison. Und weiter: „Wir investieren in Schlüsselpositionen in all unseren Filialen, um den Kundenservice und die Verfügbarkeit unserer beliebtesten Produkte zu verbessern. Außerdem wollen wir unsere Technologieinfrastruktur umgestalten.”

Angeblich sollen Services, die innerhalb der Filialen angeboten werden zurückgefahren werden. Dazu gehört beispielsweise die Einstellung des Projekts Specialist Interiors, eine Art Wohnraumberatung. Im Gegenzug wird das Programm Project Specialist Exteriors, also die konkrete Unterstützung der Kunden vor Ort im Außenbereich, vorangetrieben.

09.01.2019