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Marktdaten Bundesländer: No Big Boxes

Diesmal hat baumarktmanager Thüringen und Sachsen gemeinsam mit der Gesellschaft für Markt- und Betriebsanalysen (gemaba) in den Fokus genommen. Im Vergleich zu anderen Ländern gibt es hier wenige wirklich große Baumärkte.

Dossier Marktdaten
OBI dominiert bei den Großflächen
Foto: Fotolia

An der heutigen Baumarktstruktur kann man noch immer ablesen, wer sich
nach dem Mauerfall den Osten, hier Thüringen und Sachsen, am schnellsten erschlossen hat. OBI dominiert bei den Großflächen und Hagebau hat bei den kleinen Flächen die Nase vorne.

In Thüringen gibt es 86 Baumärkte mit insgesamt fast 395.000 qm Fläche. Macht je 10.000 Einwohner rund 1.800 qm Fläche. Damit ist Thüringen besser versorgt als Sachsen. Hier stehen der gleichen Bevölkerungszahl
nur 1.600 qm Do-it-yourself-Flächezur Verfügung. Oder anders gerechnet: In
Thüringen kommt auf 25.000 Einwohner ein Baumarkt, in Sachsen teilen sich 31.000 Kunden einen Shop für DIY-Produkte.

Die Märkte in diesen beiden Bundesländern sind tendenziell etwas kleiner bezüglich der Verkaufsfläche als etwa die Märkte in Baden-Württemberg oder Bayern. Insbesondere der Anteil der Outlets mit bis zu 1.500 qm liegt höher. Dies deutet darauf hin, dass tendenziell mehr Nahversorgerkonzepte
präsent sind. Auf der anderen Seite zeigt die Statistik, dass es auch weniger der wirklich großen Märkte oberhalb 10.000 qm Verkaufsfläche gibt. Hier ist Sachsen allerdings noch deutlich besser ausgestattet als Thüringen. Dies liegt mit Sicherheit an dem Ballungsraum Dresden.

Weitere Informationen hierzu sowie zu anderen Marktdaten wie: „Flächenproduktivität“ oder „Marktdaten im Osten“ lesen sie in unserem Marktdatendossier http://baumarktmanager-select.de

14.07.2017