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Messe Frankfurt informiert zu Heimtextil und Light + Building

In den letzten Tagen haben mehrere Messeveranstalter Stellung zum Stand der kommenden Events bezogen. Auch die Messe Frankfurt zieht mit: So wurde bekanntgegeben, dass die Light + Building erst 2022 stattfinden kann. Die Heimtextil im Januar 2021 erfahre wiederum schon heute sehr großen Zuspruch, heißt es aus der Mainmetropole.

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Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH

Die Heimtextil 2021 steht derzeit auf stabilen Füßen. „Auch wenn Prognosen aktuell schwierig sind, gehen wir davon aus, dass wir im Januar 2021 den internationalen Branchenteilnehmern ein erstklassiges, positiv gestimmtes Umfeld für ihre Geschäfte bieten können“, bestätigt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt. Das Interesse seitens der Branche sei hoch. „Dass schon jetzt mehr als 95 Prozent der Fläche auf Basis der letzten Heimtextil gebucht sind, stimmt uns äußerst optimistisch. Sicher hoffen wir, dass die Zahl der Unternehmen, die krisenbedingt in Schwierigkeiten kommen, gering ausfallen wird. Aber grundsätzlich gibt uns der sehr gute Anmeldestand zu diesem frühen Zeitpunkt und die Konzentration der Branchenteilnehmer auf die Leitmesse enormen Rückenwind."

Keine Light + Building in 2020

Während in Hinsicht auf die Heimtextil 2021 sehr zuversichtliche Prognosen abgegeben werden, sieht es für die Light + Building in diesem Jahr schlecht aus. Wie die Messe Frankfurt mitteilte, habe man sich mit den Partnern – ZVEI und ZVEH – sowie dem Messebeirat darauf verständigt, die 11. Light + Building auszusetzen und turnusgemäß vom 13. bis 18. März 2022 durchzuführen.

Die Messe war bereits von einem Termin im März auf den 27. September bis 2. Oktober 2020 verschoben worden. "Nach erneuter Bewertung der aktuellen Situation und zehn Wochen nach erstmaliger Verschiebung ist, mit Blick auf die gemeinsame Entscheidung von Bund und Ländern, dass Großveranstaltungen bis mindestens Ende August in Deutschland nicht stattfinden dürfen, eine planungsgemäße Vorbereitung und Durchführung nicht sichergestellt", so die Erklärung. Der Anspruch der Branche, die Light + Building gemäß Kundenerwartungen, Konzeption und Leistungsversprechen angemessen durchzuführen, könne nicht gewährleistet werden.

„Gleichzeitig müssen wir im Interesse von Ausstellern und Besuchern unnötige Kosten frühzeitig abwenden. Die Entscheidung ist uns allen nicht leichtgefallen, aber wir richten nun unsere Energie darauf, die nächste Light + Building turnusgemäß im Jahr 2022 durchzuführen“, ergänzt Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführg. Sie betrifft ebenfalls Intersec Building. Als Plattform für vernetzte Sicherheitstechnik wird das Format als Teil der Light + Building 2022 Premiere feiern.

06.05.2020