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Nachhaltigkeit beim Badzimmer

Das Thema Nachhaltigkeit ist im Bad angekommen. Ressourcen-Schonung und Müllvermeidung gehören zu den Megatrends. Immer mehr Hersteller setzen daher recycelten Kunststoff ein.

Ressourcenschonung hat sich Conmetall Meister auf die Fahnen geschrieben und verwendet recycelten Kunststoff bei der Produktion seiner Abläufe.
Ressourcenschonung hat sich Conmetall Meister auf die Fahnen geschrieben und verwendet recycelten Kunststoff bei der Produktion seiner Abläufe.
Foto: Conmetall Meister

Conmetall Meister zum Beispiel produziert jetzt Abläufe und Geruchverschlüsse für Küche und Bad, die aus Recycling-Kunststoff gefertigt werden. „Bei der Fertigung werden gegenüber vergleichbarem Neumaterial 30 Prozent der Ressourcen eingespart“, sagt Henrik von Petersdorff,

der Leiter des Produktmanagements Sanitär. Da zu viel Kunststoffmüll derzeit permanent in den Medien beklagt werde, sei jetzt der richtige Zeitpunkt, sich damit zu befassen.

„Das Thema muss am POS auffällig präsentiert und thematisiert werden“, fordert von Petersdorff. Dafür biete Conmetall Meister entsprechende Unterstützungen an. Die Bandbreite reiche von Standard- bis hin zu Sonderpräsentationen. Alle Varianten beinhalten auffällige Informationen und geben dem Endkunden eine klare Entscheidungshilfe, so der Produktmanager.

Auch sonst setzen die Hersteller auf die üblichen aber wirkungsvollen POS-Strategien. Zweitplatzierungen werden mit umfangreichem Präsentationsmaterial unterstützt. Immer mehr Kunden wünschten sich Produkterklärungen am POS hat beispielsweise Sanitop-Wingenroth festgestellt und bietet neben Präsentern auch Info-Material an.

Weitere Entwicklungen zur Santitärbranche finden Sie im PoS-Schulungsmagazin für Fachverkäufer „baumarktwissen 03/2018“. Außerdem behandelt das Heft die Themenschwerpunkte Heizung und Klima, Sanitärinstallationen, Sanitärausstattung und Sicherheit und Komfort. Das Magazin können Sie jetzt über den E-Shop baufachmedie.de bestellen.

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Bad ist das Renovierungsvorhaben Nummer eins

Viele Eigenheimbesitzer halten ihr Bad für renovierungsbedürftig. Das ergab Ende des vergangenen Jahres eine Studie des Ipsos-Institutes unter Eigenheimbesitzern in Deutschland, die in den kommenden zwei Jahren eine Renovierung in ihrem Haus planen. Im Ausstattungsbereich behauptete das Bad – wie schon vor zwei Jahren – mit 38 Prozent klar seine Position als Investitionsfavorit. Es folgt auf Rang zwei die Küche mit 27 Prozent.

Über die Produkt- bzw. Materialauswahl im Bad bestimmt gemäß Untersuchung vor allem der Bauherr (68 Prozent). Handwerker (38 Prozent) seien als Entscheider ebenfalls recht häufig vertreten. Einen geringeren Einfluss üben danach Architekten und Baumarkt-Berater mit jeweils 8 Prozent aus. Je technischer und größer das Produkt sei, desto höher der Anteil von Fachhandel und Handwerk.

06.06.2019