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Nimbus übernimmt Dresselhaus

Die vier Eigentümerfamilien der Joseph Dresselhaus GmbH & Co. KG, einer der europaweit führenden Anbieter von Befestigungstechnik und Verbindungselementen, haben ihre Anteile im Rahmen der Nachfolgelösung an die niederländische Industrie-Holding Nimbus verkauft.

Schrauben Eisenwaren
Dresselhaus produziert Eisenwaren.
Foto: Pixabay

Mit Unterstützung von Nimbus könne Dresselhaus die bereits eingeleiteten Optimierungsprozesse noch effizienter umsetzen und sich auf nachhaltiges und profitables Wachstum im In- und Ausland konzentrieren, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Übernahme stehe noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Kartellbehörden in Deutschland und der Türkei.

„Wir haben mit Nimbus einen erfahrenen Investor mit ausgezeichnetem Verständnis unseres Geschäftsmodells und Marktes bekommen, mit dem wir das Kerngeschäft gezielt weiter ausbauen können“, kommentiert Jürgen Nordhus, der auch weiterhin als Geschäftsführer von Dresselhaus agieren wird.

Die niederländische Industrie-Holding Nimbus verfügt über ein Portfolio von mehr als 30 europäischen Firmen und erwirtschaftet kumulativ rund 2 Milliarden Euro Umsatz im Deutsch-Niederländischen-Raum. „Wir freuen uns sehr, dass die Gesellschafter von Dresselhaus uns ihr Vertrauen schenken, um das über drei Generationen durch die Gesellschafterfamilien aufgebaute Unternehmen in die nächste Phase seiner Unternehmensentwicklung zu führen“, sagt Nimbus-Partner Kaj Grichnik.

Dresselhaus gilt als einer der führenden Supply-Chain-Lösungsanbieter in den Bereichen Befestigungstechnik und Verbindungselemente in Deutschland und Europa. Zum Leistungsspektrum gehören sowohl C-Teile Management für Industriekunden als auch Point-of-Sale Lösungen für Handelskunden. Mit fünf Standorten in Deutschland sowie Standorten in Frankreich, Russland und der Türkei und rund 800 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen jährlich einen Umsatz von rund 220 Millionen Euro.

Begleitet wurde der Verkaufsprozess von der internationalen M&A-Beratung IMAP.

22.01.2020