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GfK: Konsumklima startet gut ins neue Jahr

Die GfK präsentiert kurz vor Weihnachten die Ergebnisse ihrer Konsumklimastudie für Dezember 2016. Die Konjunktur- und Einkommenserwartung legen in Deutschland zu. Die Anschaffungsneigung muss moderate Einbußen hinnehmen.

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Die Stimmung der Verbraucher zeigt zum Jahresende ein im Großen und Ganzen positives Bild. Die Konsumenten gehen zum Jahresende davon aus, dass die Wirtschaft auch in den kommenden Monaten moderat wachsen wird. Die Konjunkturerwartung steigt zum dritten Mal in Folge. Mit einem Plus von 1,1 Zählern fallen die Gewinne aber eher moderat aus. Aktuell weist der Konjunkturindikator 16,4 Punkte auf und liegt damit 13,5 Zähler über seinem entsprechenden Vorjahreswert.

Nachdem sie drei Monate in Folge gefallen ist, stabilisiert sich die Einkommenserwartung im Dezember auf eindrucksvolle Art und Weise. Der Indikator gewinnt 11,1 Zähler hinzu und klettert damit auf 55,6 Punkte. Seinen entsprechenden Vorjahreswert übertrifft er um knapp 5 Zähler. Damit ist der leichte Abwärtstrend, der sich in den vergangenen drei Monaten abgezeichnet hat, gestoppt.

Zum Jahresende profitiert die Anschaffungsneigung nicht von verbesserten Konjunktur- und Einkommenserwartungen. Die Konsumneigung erleidet Einbußen in Höhe von 3,2 Zählern und sinkt damit auf 48,0 Punkte. Im Vergleich zum entsprechenden Wert des Vorjahres steht ein kleines Minus von 1 Punkt zu Buche.

Trotz des leichten Rückganges weist die Anschaffungsneigung ein überaus hohes Niveau auf. Die Konsumfreude ist nach wie vor ungebrochen. Der Einzelhandel kann wohl damit rechnen, dass die Verbraucher auch in den Tagen nach Weihnachten in die Läden strömen und einkaufen werden. Vor dem Hintergrund stabiler Arbeitsmarktverhältnisse sowie niedriger Zinsen ist die hohe Konsumneigung nicht verwunderlich.

Für Januar 2017 prognostiziert der Gesamtindikator 9,9 Punkte nach 9,8 Zählern im Dezember 2016. Damit ist der Start des Konsumklimas in das neue Jahr 2017 gelungen.

23.12.2016