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Generationswechsel bei den DIY-Logistics-Experten

Ralf Meistes, Erfinder der Logistik Branchenlösung: Dachser DIY-Logistics, verlässt das Unternehmen und übergibt die Verantwortung an Jens Wollmann. Im Interview mit BaumarktManager sprechen beide über vergangene und neue Herausforderungen für die DIY-Logistics.

Transport per Lastenfahrrrad: Vielleicht nicht das Verkehrsmittel der Wahl, um Ware vom Hersteller in den Baumarkt zu bringen. Auf der sogenannten letzten Meile in der Innenstadt aber zunehmend wichtiger.
Transport per Lastenfahrrrad: Vielleicht nicht das Verkehrsmittel der Wahl, um Ware vom Hersteller in den Baumarkt zu bringen. Auf der sogenannten letzten Meile in der Innenstadt aber zunehmend wichtiger.
Foto: Dachser

BaumarktManager: Herr Meistes, als Sie im Jahr 1974 bei Dachser angefangen haben, gab es in Deutschland bereits die ersten Baumärkte. Spielte spezialisierte Baumarkt-Logistik damals schon eine Rolle?

Ralf Meistes: Im Vergleich zu heute, mit einem Sortiment von etwa 80.000 Artikeln, führten die Baumärkte lediglich rund 20.000 Artikel, und es gab damals noch deutlich weniger Baumärkte. Demzufolge spielte auch die Logistik noch keine allzu bedeutende Rolle.

BM: Später, ab 1998, haben Sie in Köln Dachser DIY-Logistics aufgebaut. Was hat sich in der Zwischenzeit verändert?

Meistes: Die Lieferanten und insbesondere der Handel hatten zwischenzeitlich die Bedeutung der Wertschöpfung, die in der Logistik steckt, erkannt. Der Handel versuchte, die bestehende Push-Logistik auf Pull-Systeme umzustellen. Das wiederum gefiel der Industrie nicht, und es liefen regelrechte Machtkämpfe zwischen den Beteiligten. Für unsere neue Branchenlösung Dachser DIY-Logistics haben wir die Lage seinerzeit intensiv analysiert und die Prozesse für Industrie und Handel in eine Win-Win-Situation transformiert. Das war schließlich die Geburtsstunde unserer DIY-Logistics Pipeline.

BM: Wie hat sich in dieser Zeit die Beschaffung der Baumarktketten entwickelt?

Meistes: Die Beschaffungsmärkte haben sich verändert. Zum einen von nationalen zu europäischen Bezugsquellen und zum anderen immer stärker auch zu interkontinentalen Märkten wie beispielsweise Asien. Dadurch entstanden immer neue logistische Herausforderungen, die wir aber mit unserem globalen Netzwerk abbilden können.

BM : Wie stellt sich die Situation heute dar? Zur Bündelung der Logistikströme sind gewiss noch weitere Aufgaben und Anforderungen dazu gekommen?

Jens Wollmann: Daten waren schon immer wichtig und begleiten den physischen Warenstrom. Mit der Digitalisierung gibt es nun immer neue Möglichkeiten, diese informatorischen Flüsse zu optimieren, sowohl die Datenmenge als auch die Datentiefe und deren Aufbereitung….

Das ganze Interview lesen Sie in der Ausgabe 01/2020 von BaumarktManager.

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15.01.2020

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