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Rauchmelder smart vernetzt

Sicherheitstechnik ist ein boomender Wachstumsmarkt. Vor allem der Absatz von Rauchwarnmeldern ist in der letzten Zeit stark angestiegen. Das liegt vor allem daran, dass mittlerweile Rauchmelder in ganz Deutschland flächendeckend verpflichtend sind. Eine Vernetzung der Geräte sorgt für ein weiteres Plus an Sicherheit.

Vernetzte Melder können den lebensrettenden Zeitvorsprung bedeuten.
Vernetzte Melder können den lebensrettenden Zeitvorsprung bedeuten.
Foto: Daitem

Viele Smart-Home-Konzepte sehen im Bereich der Sicherheit die Einbindung von Rauchwarnmeldern vor. Sie sollten mit einer Zehnjahresbatterie ausgestattet sein sowie eine VdS- und Q-Zertifizierung haben. Der große Vorteil gegenüber den nicht vernetzten Meldern ist: Im Fall eines Brandes bilden die funkvernetzten Rauch- und Wärmewarnmelder eine Warnmelderkette und schlagen gemeinsam Alarm. Dieser ist dann direkt im ganzen Haus zu hören. Das kann für die Bewohner den lebensrettenden Zeitvorsprung bedeuten. Denn wenn zum Beispiel im Keller ein Feuer ausbricht, bekommen die Bewohner das dann auch im Dachgeschoss mit. Deshalb statten man mindestens alle Flure, Treppenhäuser, Schlaf- und Kinderzimmer mit Rauchmeldern aus.

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Untereinander verbunden

Je nach Konzept funktionieren die vernetzten Rauch- oder Wärmewarnmelder auch ohne eine Verbindung zu einer Smart-Home-Zentrale. Sie sind direkt miteinander verbunden. Verschiedene Hersteller haben solche Funkrauchmelder im Sortiment, beispielsweise Bosch den Ferion 5000 OW. Über ein Powerline-
Funkvernetzungsmodul sind die Funkrauchmelder DS 6230 von D-Secor miteinander vernetzt. Ähnlich ist es mit den Funkrauchmeldern Ei Electronics EI650W, die sich mit dem Funkmodul Ei600MRF miteinander verbinden.

Was smarte Rauchmelder sonst noch können

In das Bosch Smart-Home-Konzept kann der Funk-Rauchmelder integriert werden.
In das Bosch Smart-Home-Konzept kann der Funk-Rauchmelder integriert werden.
Foto: Bosch

Bei Geräten, die in eine Smart-Home-Zentrale integriert sind, werden neben dem gemeinsamen Alarm auch noch weitere Reaktionen anderer Smart-Home-Komponenten ausgelöst. Dafür gibt es viele verschiedene Produkte. In das Bosch Smart-Home-System lässt sich ein neuer smarter Rauchmelder einbinden, der bei Feuer Alarm schlägt und ungebetene Gäste abschreckt. Er ist als Ergänzung zum Sicherheitsstarterpaket nutzbar. Der Homematic Funkrauchmelder HM-Sec-SD-2 lässt sich in das Homematic Smart-Home-System integrieren. Weitere Möglichkeiten dieser Art bieten unter anderem ABUS, Gira, devolo und viele andere mehr. Eine Grundausrüstung für den Brandschutz bietet Schwaiger mit seinem HOME4YOU Starterset „Rauch“. Darin sind das Gateway sowie zwei batteriebetriebene Sensoren zur Raucherkennung enthalten. Allein schon des Komforts wegen macht eine Einbindung ins Heimnetzwerk Sinn, weil über eine Bedienoberfläche die unterschiedlichsten Komponenten überwacht und reguliert werden können. Zudem sind viele Smart-Home-Konzepte flexibel erweiterbar und damit fit für die Zukunft.

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05.07.2018