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„Rekordjahr“ für Ardex

Der Bauchemiespezialist Ardex, zu dem auch der DIY-Anbieter Lugato gehört, blickt auf sein bisher erfolgreichstes Geschäftsjahr zurück. 2019 stieg der Umsatz um 7 Prozent auf 826 Millionen Euro. Das Unternehmen investiert in Produktion, Digitalisierung und Vertrieb.

Ardex Logistik Produktion
Der Bauchemiespezialist freut sich über hohe Nachfrage.
Foto: Ardex

Das Wachstum von Ardex steht nach Unternehmensangaben weltweit auf soliden Füßen: sowohl in den Schwellenländern als auch flächendeckend in den Stammmärkten. „Besonders in Deutschland waren die Ergebnisse sehr positiv. Die hohen Investitionen der letzten Jahre in den Vertrieb, in Forschung und Entwicklung sowie in die Produktion haben sich bezahlt gemacht“, sagt CEO Mark Eslamlooy. Auch in anderen europäischen Ländern, den USA, Neuseeland und Asien habe Ardex gute Ergebnisse erzielt.

Trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie verfolge man die bisherige Wachstumsstrategie weiter. „Dazu gehören weitere Investitionen in Rekordhöhe am Standort Witten, in neue Produktionsstätten, Digitalisierung und in den Vertrieb. Auch externes Wachstum bleibt weiterhin auf unserer Agenda“, so Eslamlooy. Die auf Langfristigkeit angelegte Strategie des Familienunternehmens helfe dabei, die Herausforderungen der Pandemie zu meistern.

Den Wachstumskurs setzte Ardex eigenen Angaben zufolge 2019 in Deutschland mit einem Plus von insgesamt 6 Prozent erfolgreich fort. Dazu beigetragen haben sowohl die Fliesen- und Bauprodukte als auch das Wand- und Bodensegment. Im Bereich Boden habe man kräftig investiert und die Vertriebsstrukturen deutlich ausgebaut. Erfreulich sei auch die Entwicklung der Marke „Pandomo“: Die Design-Spachtelmassen hätten große Marktanteile hinzugewonnen.

Unsicherer Ausblick

Der Start in das Jahr 2020 war laut Eslamlooy „wirklich hervorragend“. Gruppenweit erwirtschaftete das Unternehmen in den ersten drei Monaten ein Umsatzplus von 7 Prozent. Besonders beachtlich sei die erneute Steigerung in Deutschland mit einem Plus im zweistelligen Bereich. Die weitere Entwicklung sei nur schwer vorhersehbar – zumal dies auch von der Entwicklung der gesamten Baubranche abhänge. Eslamlooy: „Die Situation ist im Moment sehr heterogen. Einige unserer Produktionsstandorte waren lange geschlossen oder sind es noch. Doch wir haben zahlreiche Maßnahmen getroffen und konzentrieren uns auf unsere Stärken. Insgesamt bin ich optimistisch, dass Ardex für die Krise bestens gerüstet ist und dass der Baubereich weniger betroffen sein wird als viele andere Bereiche.

29.05.2020