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Service mit Nachhaltigkeit

Die Beratung durch Energiefachberater in Baumärkten erweitert zielgerichtet die Dienstleistung am Kunden und schafft Raum für mehr Umsatz. Trotz positiver Rahmenbedingungen, auch von Seiten der Politik, widmen sich die meisten Baumarktbetreiber dem Thema unzureichend. Bis auf eine Ausnahme.

Energiebild
Thomas Klein ist Projektleiter Energiefachberatung der Globus Fachmärkte. Kundenberater wie er weisen die Fachkompetenz aus, die bei manchen Baumarktbetreibern oft vermisst wird.
Foto: MAUI

Selbst bei Branchenkennern stellt sich bisweilen die Frage, warum die Baumarktkette Globus bei der Kundenzufriedenheit immer einen der ersten beiden Plätze belegt, egal welches Umfrage-, Analyse- oder Beratungsinstitut die Studie durchführt. Schließlich heben sich die Saarländer nicht durch ein völlig anderes Sortiment, innovative Präsentationskonzepte oder ein spezielles Kundenleitsystem in den Stores von der Konkurrenz ab. Die Antwort lautet schlicht: Sie bieten den besseren Service. Neben der Umtauschgarantie, der Best-Preis Garantie, oder der 7-Jahres Garantie gibt es bei Globus einen Service, der besonders die Fachkompetenz heraushebt, die bei Baumarktbetreibern eben sooft vermisst wird: der Energiefachberater.

Eine im Handel breit angelegte Anfrage von baumarktmanager zum Thema Energiefachberater hat gezeigt: Immer mehr Baumärkte erkennen zwar das Beratungspotenzial im Bereich Energieeinsparung und Umweltschutz, nur wenige bieten ihren Kunden jedoch qualifizierte Hilfestellung durch ausgebildete Energieberater bzw. Energiefachberater. Der von der Bundesregierung geforderte Energiepass für Neubauten und Neuvermietungen hat den Beratungsbedarf in die Höhe schnellen lassen. Ebenso die stetig steigenden Ausgaben für Warmwasser und Heizung. Vor dem Hintergrund, dass rund 95 Prozent des gesamten Heizenergieverbrauchs in Deutschland auf Häuser zurückzuführen sind, die vor 1984 erbaut wurden, ist der Bedarf jedoch längst nicht ausgereizt.

Bemessung des Energiebedarfs

Mit einem bedarfsorientierten Energieausweis für Wohngebäude erhalten Eigentümer, Käufer und Mieter einen aussagekräftigen Überblick über den Zustand der Immobilie sowie über zu erwartende Heiz- und Warmwasserkosten sowie mögliche Einsparungen. Richtig durchgeführt, ist diese Bemessung des Energiebedarfs eine optimale Grundlage für nachhaltiges Modernisieren. Er umfasst den Energieverlust über die Gebäudehülle sowie den der Anlagetechnik, die CO2 Emission und den Endenergiebedarf nach Energieträgern aufgeteilt.

Die Angebote, die sich hinter Thermografie Präsentationen verbergen, sind ebenso vielfältig wie unterschiedlich hinsichtlich ihrer Qualität. So kann die Bemessung mit Auswertung auf drei oder vier Seiten ausfallen oder aber auf 40 bis 50 Seiten. "Wir haben sehr unterschiedliche Erfahrungen mit dem Angeboten auf dem Markt gemacht. Nicht selten legen uns Kunden Auswertungen auf ein paar Seiten vor, deren Aussagekraft sich auch einem erfahrenen Profi nicht erschließt", bestätigt auch Thomas Klein, Projektleiter Energiefachberatung der Globus Fachmärkte. Auch die Kosten reichen von Unkostenpauschalen bis hin zu mehreren hundert Euro. Für Interessenten ist es entsprechend schwierig, diese Angebote zu überblicken. Auf eine fundierte Ausbildung und entsprechende Erfahrung sollte großer Wert gelegt werden.

>> Den vollständigen Artikel lesen Sie im aktuellen November-Heft des „baumarktmanager“. <<

23.11.2017