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Signify stellt vollständig auf kunststofffreie Verpackungen um

Signify will die Umweltauswirkungen seiner Produkte verringern und plant deshalb, bis 2021 sämtliche Kunststoffe aus den Verpackungen seiner Verbraucherprodukte zu entfernen. Dadurch können es mehr als 2.500 Tonnen Plastik pro Jahr einsparen, wie es weiter in der Pressemittelung heißt. Die neuen Verpackungen seien außerdem kleiner, sodass beim Transport weniger Emissionen entstünden.

Signify
Signify will nur noch kunststofffreie Verpackungen nutzen.
Foto: Signify

Bereits heute forderten die Verpackungsgrundsätze des Unternehmens, dass alle Verpackungen im Durchschnitt mehr als 80 Prozent Recyclingpapier enthalten und Neumaterialien aus zertifizierten erneuerbaren Quellen stammen müssen. Dort, wo keine Materialien auf Papierbasis verwendet werden könnten, suche das Unternehmen nach anderen kunststofffreien Alternativen.

Signify habe bereits damit begonnen, den Einsatz von Kunststoffen zu vermeiden, indem in den Verpackungen der „Philips Hue“-Lampen auf Plastikeinsätze verzichtet wird. Für die Verpackung der vor Kurzem vorgestellten „Philips Hue Play HDMI Sync Box“ komme Papierschaum zum Einsatz. Über das Produktportfolio und die unterschiedlichen Regionen hinweg werden Blisterverpackungen durch papierbasierte Box-Verpackungen ersetzt, zunächst bei LED-Lampen in Europa im dritten Quartal 2020. Die restlichen Länder der Welt sollen ab Anfang 2021 folgen.

In der Pazifikregion hat das Unternehmen nach eigener Aussage bereits damit gestartet, die Blisterverpackungen aus Kunststoff für seine LED-Lampen durch papierbasiertes Material zu ersetzen. Diese Umstellung sei sehr positiv aufgenommen worden und habe zu höheren Verkaufszahlen geführt.

05.06.2020