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Mannigfaltige Helfer für den Gartenbesitzer

Für die anfallenden Arbeiten im Garten benötigen Kunden Produkte aus vielen Bereichen, angefangen vom einfachen Gartengeräte bis zum computergesteuerten Rasenmäher. Der Baumarkt kann hier Smart Gardening empfehlen

PoS Fläche eines Mähroboters im Baumarkt.
Einen Garten besitzen und nutzen wollen viele der Baumarktkunden, imm Garten zu arbeiten ist nicht ganz so weit verbreitet. Unter dem Motto Smart Gardening liegt der Mähroboter im Trend.
Foto: bmm

Die Automatisierung im Haus ist unter der Bezeichnung „Smart Home“ bekannt. Das kluge Gärtner trägt den Namen „Smart Gardening“. Beim Smart Home sind Großteile der Haushaltsgeräte spielend leicht und von jedem Ort der Welt per App steuerbar oder komplett automatisiert. Das intelligente Gebäude regelt die verschiedenen Funktionen wie Heizung, Rollläden, Beleuchtung und Überwachung autark. Beim Smart Gardening kommt diese Technik auch zum Einsatz, aber bei Rasenmäher, Bewässerungsanlagen und Gartenbeleuchtung.

Smart Gardening aus Kundensicht

Smart Home Retail

Smarte Geräte für Zuhause werden für den Kunden immer wichtiger. Welche es gibt und wo man sie einsetzen kann, zeigt unser Smart Home Retail Heft.

Bei Smart Gardening (automatische Gartenpflege) denkt der Kunde an einen mit minimalem Aufwand gepflegten Garten, die zeitaufwendigsten Arbeiten werden automatisiert. Das beinhaltet sowohl automatische Rasenmäher, autarke Bewässerungssysteme oder auch das computergesteuerte und zeitgesteuerte Einschalten der Gartenbeleuchtung. Der Gartenbesitzer will in aller Ruhe seinen „technischen Angestellten“ bei der Arbeit zuschauen und die so gewonnene Zeit für die Familie, Spielen mit den Kindern, Treffen mit Freunden oder auch gemütliche Grillabende nutzen.

Auf Anhieb fallen 90 Prozent der Kunden bei Umfragen zu Smart Gardening der automatische Rasenmäher ein. Im Gegensatz zu den Haussaugrobotern muss vor der Inbetriebnahme jedoch eine einmalige Vorarbeit geleistet werden. Denn der zu mähende Bereich wird durch Kontaktbänder, die in den Boden eingelassen werden, eingegrenzt. Damit werden dem Mähroboter seine Arbeitsbereiche praktisch zugewiesen. Er orientiert sich an diesen Grenzen und mäht nach Vorgabe oder Einstellung zu bestimmten Zeiten oder Intervallen.

Darüber hinaus ist der Mähroboter direkt mit dem Gateway, einer Schnittstelle zum Internet, verbunden. Darüber informiert er den Gartenbesitzer, wann die Messer ausgewechselt werden müssen oder welche technischen Defekte vorliegen. Automatisch kehrt der Mähroboter zur Ladestation zurück, wenn die Akkuleistung zur Neige geht, und bringt sich somit selbstständig wieder in Form. Über dieses Gateway ruft er außerdem die aktuellen Wetterdaten sowie die Sonnenstunden ab. So ist er in der Lage, die Höhe des Graswuchses zu berechnen, und kann sich ggf. in Bewegung setzen.

Ein großer Vorteil dieser Mähroboter sind die verhältnismäßig geringe Lautstärkeentwicklung sowie die Mähnachwirkungen: Durch das frühe, vor allem aber auch regelmäßige Mähen sind die geschnittenen Grasstückchen besonders klein, sie können auf dem Rasen verbleiben und verrotten, ohne dass weitere Arbeiten nötig sind.

Motor-, strom- und akku-betriebene Rasenmäher

Rasenmäher im Baumarkt
Je aufwendiger die Maschine, desto komplizierter die Beratung. Immer mehr Kunden interessieren sich für die leistungsstarken Aufsitzmäher. Versierte Fachverkäufer und eine Reperaturwerkstatt sind hier vonnöten.
Foto: bmm

Natürlich gibt es auch weiterhin sowohl motor-, strom- oder auch akkubetriebene Rasenmäher. Hier ist es in erster Linie wichtig zu wissen, welche Größe die zu mähende Rasenfläche hat, wie die Bodenbeschaffenheit des Grundstücks ist und wo sich die Rasenfläche befindet. Für sehr kleine bis mittlere Rasenflächen empfiehlt sich in erster Linie ein Mähroboter, ein Akkumäher oder auch ein strombetriebener Elektrorasenmäher. Diese sind meist leiser als ihre motorbetriebenen Brüder und erweisen sich in Wohngebieten als deutlich nachbarschaftstauglicher.

Nachteil dieser Rasenmäher: Ein entleerter Akkurasenmäher muss erst für einige Stunden an die Steckdose, bis er wieder voll einsatzfähig ist. Bei jeder Art Rasenmäher sollte allerdings auch erwähnt werden, dass ein Rasenmäher mit angetriebener Achse die Arbeit deutlich vereinfacht, gerade wenn der Rasen nicht nur aus einer durchgehend ebenen Fläche besteht oder auch einmal ein kleiner Hang gemäht werden muss.

Für mittelgroße, große und sehr große Rasenflächen empfehlen sich motorbetriebene Rasenmäher. In bestimmten Fällen und bei einer entsprechenden Größe oder Lage ist auch ein Rasentraktor eine Alternative. Der Vorteil ist in jedem Fall darin zu sehen, dass diese Rasenmäher schnell aufgetankt werden können und unabhängig vom Stromnetz sind.

Akkusysteme für den Garten und die Werkstatt

Flexibilität ist im Garten ebenso wichtig wie im Haushalt und in der Werkstatt geworden. Der Idealfall ist nur eine Antriebsquelle für mehrere Geräte, egal in welchem Bereich dieses Gerät genutzt wird. Die Lösung sind sogenannte Akkusysteme. Sie umfassen neben einer Grundausstattung für den Gartenbedarf auch weitere Werkzeuge für die eigene Heimwerkstatt. Schnell hat man die wichtigsten Geräte für die Gartenarbeit zusammen, kann jederzeit weiter benötigte Gartengeräte oder auch Werkzeuge nach Bedarf zukaufen und alle mit dem gleichen Akku betreiben. Oder gleich mehrere Akkus anschaffen, so steht immer ein geladenes Gerät zur Verfügung, falls der Akku dann doch einmal leer geworden ist.

MOTORIST-ONLINE

Mehr Informationen zu Gartengeräten finden Sie auf unserer Schwestern-Seite www.motorist-online.de

Ob der Rasen gemäht wird, die Hecke geschnitten, der Rasen getrimmt, Laub geblasen oder die Äste eines Baums gestutzt werden: einfach den Akku von einem Gerät in das nächste setzen. Wenn mitten beim Rasenmähen der Sohn ruft und bittet, an seinem Roller doch ein paar Schrauben nachzuziehen: Akku entnehmen, in den Akkuschrauber einsetzen und dem Sohn helfen. Dann noch schnell ein Loch für die aufzuhängenden Familienbilder bohren: wieder Akku entfernen, rein in die Bohrmaschine, Loch bohren, fertig. Ist auch das erledigt, kann der gleiche Akku wieder in den Rasentrimmer eingesetzt werden, damit im Garten die Arbeit weitergeht und auch dort die Form gewahrt wird.

Heckenscheren

Natürlich ist auch der schönste Garten ohne ein Minimum an Handarbeit schlichtweg nicht zu pflegen. Eine Heckenschere zum Stutzen der Garteneinrahmung ist hier ebenfalls unentbehrlich. Die Entscheidung für den richtigen Antrieb liegt auch in diesem Fall bei den örtlichen und persönlichen Verhältnissen sowie an der Größe und Beschaffenheit der zu schneidenden Hecken.

Im engeren Umkreis des Hauses, innerhalb eines größeren Wohngebiets oder auch weit außerhalb an einem ruhigen Gartengrundstück: eine mittelhohe Hecke, eine Hecke als Sichtschutz oder sogar eine Heckenwand entscheiden über die Größe, das Gewicht, die Beschaffenheit, vor allem aber auch den Antrieb für eine Heckenschere. Diese Fragen müssen geklärt werden, bevor der Kunde das für ihn richtige Produkt in der Hand halten kann.

Benzinbetriebene Heckenscheren empfehlen sich – vor allem wegen der Lautstärke – verstärkt für größere Hecken in etwas abseits gelegenen Gärten, da die Benzinmotoren doch nicht unbedingt zu den leisesten Vertretern ihrer Zunft gehören. Andererseits verfügen sie in der Regel über starke Motoren, die gerade große Heckenflächen schnell bearbeiten können. In der Nähe des Hauses oder eines Stromanschlusses finden elektro- oder akkubetriebene Heckenscheren ihr ideales Einsatzgebiet.

Individuelle Beratung notwendig

Gartengeräte im Baumarkt
Gartenpflege umfasst nicht nur Rasenmähen, auch gehören andere Geräte zur optimalen Pflege. Der Fachverkäufer muss den Kunden genau Fragen, damit er auch die richtigen Produkte empfehlen kann.
Foto: bmm

Wer einen schönen Garten besitzen möchte, muss sich bewusst sein, dass viel Arbeit auf ihn zukommt. Der Boden, die Pflanzen und die Bäume müssen gepflegt und geschnitten werden. Eine Grundausstattung von Gartenhandwerkzeugen ist deshalb obligatorisch. In der Regel ist jeder Baumarkt neben den namhaften Herstellern in diesem Segment mit günstigen, dennoch qualitativ guten Hausmarken ausgestattet. Je nach Wunsch des Kunden kann die Grundausstattung personifiziert zusammengestellt oder auch als vorbereitetes System angeboten werden.

Wichtig für eine gute Beratung ist es immer zu wissen, wie das Grundstück beschaffen ist und welche Schwerpunkte der Kunde in seinem Garten setzen möchte. Spaten, Schaufel, Schlauch, Handgrubber, Gartenkralle, Scheren, Messer, Eimer und Handschuhe sind nur ein paar der Dinge, die als Grundausstattung für die Arbeit im Garten unerlässlich sind.

Der Bereich Garten ist ein beratungsintensives Feld. Damit die Fachverkäufer auch richtig geschult sind, entwickelte baumarktmanager das Fachmagazin für PoS-Schulungen "baumarktwissen". Neben ausführlichen Informationen zu den verschiedenen Sortimenten, beinhaltet das Magazin einen Fragebogen, mit dem die Fachverkäufer ihr Wissen testen können.

Zu baumarktwissen

Für die Feinarbeit im Garten sind darüber hinaus noch weitere Geräte erforderlich. Ob es sich um Laubsauger, Gras- und Strauchscheren, Motoreggen, Kettensägen, Handsägen oder Häcksler handelt, die Auswahl an Motorgeräten ist so vielfältig, dass eine komplette Aufzählung und Präsentation ein eigenes Heft füllen würde.

Grundsätzlich gilt: Möchte der Kunde eher großflächig arbeiten oder nur grob seinen Garten bearbeiten, wahre Kunstwerke erstellen oder nur die mindestens erforderlichen Arbeiten schnellstmöglich erledigen, für (fast) alle Arbeiten findet sich das passende Gerät. Aber immer muss auf die örtlichen Gegebenheiten eingegangen werden. Eine gute Beratung sorgt für einen zufriedenen Kunden und pflegt auf lange Sicht eine nachhaltige Kundenbindung.

Eine genaue Befragung des Kunden zeigt auf, welche Arbeiten er selbst erledigen kann (körperlich), welche er wirklich selbst erledigen möchte und ob ihm nicht vielleicht doch die eine oder andere schwere körperliche Tätigkeit im Garten durch ein Motorgerät abgenommen werden kann. Der eine Kunde möchte nur ein paar kleine Pflanzen setzen, der andere träumt davon, mit einem „englischen Rasen“ und ertragreichen Beeten seinen Freunden zu imponieren. Ein dritter möchte seinen Kindern oder Enkeln ein Spiel- und Freizeitparadies bieten oder den Garten in erster Line für Grillabende und Partys ausstatten. Hier sind Sie als Berater vor Ort, ihn bestmöglich mit Ihrem Wissen zu unterstützen.

14.10.2018