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Spoga+gafa: „Die Regale der Zukunft“

Vom 2. bis 4. September trifft sich die grüne Branche zur spoga+gafa in Köln. Im Interview mit baumarktmanager erklärt Messedirektor Stefan Lohrberg die Highlights der Fach- und Innovationsschau.

Stefan Lohrberg, Messedirektor Köln Messe.
Stefan Lohrberg, Messedirektor Köln Messe.
Foto: Koeln Messe

Auf der spoga+gafa passiert etwas, das zeigt uns die Branche, das merken wir. Aussteller, die der Messe lange fernblieben, kommen zurück, neue Player besuchen Köln zum ersten Mal. Was für unsere Aussteller gilt, das spiegelt sich bei unseren Besuchern: Pünktlich zur diesjährigen Messe, und damit ein Jahr früher als geplant, konnten wir unsere VIP-Besucheransprache und das begleitende Einladungswesen umstellen. Unser Ziel: noch mehr Qualität in der Besucherschaft. Wenngleich der neue Weg sich erst für 2019 vollends entfaltet, so merken wir bereits jetzt, dass wir hier auf einem sehr guten Weg sind. Im Kern der Entwicklung zeigen sich bereits jetzt, gut zwei Monate vor Messestart, positive Ticketabfragen aus den USA, dem Baltikum und Südeuropa. Der Grund für die tollen Entwicklungen: Die spoga+gafa hat in den vergangenen Veranstaltungen ihre Ausrichtung konsequent weiterentwickelt. Sie bietet den nationalen und internationalen Fachbesuchern thematische Tiefe und umfassende Mehrwerte neben den Produktpräsentationen. Highlights sind die Themenwelten IVG Power Place Green, IVG Power Place Akku sowie die Smart Gardening Welt im Segment garden creation & care. Mit der Outdoor Kitchen Welt im garden bbq Segment zeigt die spoga+gafa zudem einen 360-Grad-Überblick über einen der aktuellsten Garten-Trends, und im Segment garden unique präsentiert eine international kuratierte Trendschau erstmalig die Gartentrends der kommenden Saison. Somit schafft die spoga+gafa über alle Segmente hinaus Welten, durch die sie einen Gesamtüberblick über die Highlights und Entwicklungen der grünen Branche ermöglicht. Wir bieten den Fachbesuchern neben einem Produktangebot, das die gesamte Welt des Gartens abdeckt, Mehrwerte, die sie derart gebündelt auf keiner anderen Messe erhalten.

Mehr Informationen zu Messe für die grüne Branche finden Sie auf unserer Schwerstern-Seite markt in GRÜN

Mehr denn je zeigt sich in Köln die gesamte Produkt- und Themenbreite des Marktes. Gerade die zum Beispiel im vergangenen Jahr zurückgekehrten Einkaufsverbände zeigten sich von der neuen Breite und Tiefe der Messe beeindruckt; ein Feedback, das uns natürlich freut. Wenngleich die Messe in Segmente aufgeteilt ist, so präsentiert sich die Branche den Besuchern auf der spoga+gafa mehr und mehr in produktübergreifenden Welten. Diese ganzheitliche Präsentationsweise nimmt den Einkauf an die Hand und unterstützt seine Odertätigkeiten damit bestmöglich. Die Unternehmen und deren Einkäufer haben auf der spoga+gafa die einzigartige Gelegenheit, innerhalb von drei Tagen die gesamte internationale grüne Branche an einem Ort zu treffen. Nicht nur in Persona, sondern auch thematisch. Neben den Neuheiten der Aussteller sind sicherlich die Themeninseln IVG Power Place Green, IVG Power Place Akku und die Smart Gardening Welt eine echte Inspiration. Ein weiteres Highlight sind die POS Green Solution Islands. Hier treffen Cross Selling und Curated Shopping zusammen: Verschiedenste Produkte aus unterschiedlichen Segmenten werden zu einem stimmigen Gesamtbild kombiniert. Komprimiert auf sechs mal sechs Quadratmetern bieten die POS-Inseln eine aufmerksamkeitsstarke Aktionsfläche, die je nach Bedarf individuell skalierbar ist und damit auf verschiedenen Flächen am POS einsetzbar beziehungsweise in die Märkte übertragbar ist. Die spoga+gafa ist damit nicht eine reine Neuheitenschau und Ordermesse. Sie bietet mit solchen Sonderflächen ein Messeerlebnis und schafft Mehrwerte, die über das normale Messeerlebnis und dessen Erwartung hinausgehen.

Als Neuheitenschau und Trendplattform zeigt die spoga+gafa viel, was in der Zukunft in den Regalen nicht fehlen darf. Die neuen, ergänzenden Formate wie die Themeninseln, die in ihrer Umsetzung immer wieder ansprechend und innovativ sind, ergänzen die umfassende Produktschau und den Tenor der Messe sehr gut. Ich persönlich habe in den vergangenen Monaten viele Gespräche mit bestehenden und potenziellen Ausstellern geführt und freue mich, wenn das Feedback positiv ist. Mehr aber noch: Ich freue mich, wenn spürbar geworden ist, dass etwas auf der spoga+gafa passiert, dass wir durch unser gesamtes Messekonzept der Zeit manchmal sogar voraus sind. Denn dann setzen wir Trends, die für den Markt positive Impulse nach sich ziehen. Das stärkt die spoga+gafa in ihrer Position als international führende Gartenfachmesse und sorgt bei allen Messeteilnehmern für gute Stimmung. Wir sind zufrieden, wenn unsere Kunden – Aussteller, Besucher, Multiplikatoren – zufrieden sind. Daran werden wir weiterarbeiten und uns sicher nicht auf unserem Erfolg ausruhen.

Die Veranstaltung ist Stand Mai 2018 zu 97 Prozent ausgebucht. Wir erwarten erneut rund 2.100 Aussteller aus mehr als 60 Ländern auf 230.000 Quadratmetern. In der Fläche konnten wir im BBQ-Bereich noch einmal um rund 5.000 Quadratmeter wachsen. Das bedeutet für die internationalen Fachbesucher ein noch breiteres Produktangebot und noch mehr Themenvielfalt und -tiefe.

Wie viele Besucher erwarten Sie?

2017 konnten wir die gewachsene Besucherzahl aus 2016 halten. Für 2018 erwarten wir das Niveau an Quantität, aber vor allem auch an Qualität zu halten und würden rund 40.000 Besucher als „grobe Orientierung“ anvisieren.

Welche Rolle spielt die Internationalität?

Die Internationalität auf Aussteller- und Besucherseite ist ein USP der Messe. Nirgendwo sonst hat man bessere Chancen, mit der ganzen Lifestyle-Welt des Gartens, mit deren Einkäufern und Multiplikatoren, sei es aus der D-A-CH-Region, aus Nordamerika, Europa, Asien und vermehrt aus Russland, in Kontakt zu kommen. 2017 betrug der Auslandsanteil der Fachbesucher 84 Prozent, ein Wert, der die Positionierung der spoga+gafa als internationale Nummer eins deutlich macht. Für 2018 gehen wir ­davon aus, ein ähnliches Ergebnis zu erreichen und auch mit Blick auf die Internationalität auf Kurs zu bleiben.

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10.07.2018