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Stiftung Warentest testet Gartenhäcksler

Die Stiftung Warentest hat für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "test" 21 verschiedene Gartenhäcksler unter die Lupe genommen. Am besten schnitten Geräte von Bosch ab. Produkte von Einhell sowie von Hellweg und Obi (jeweils Eigenmarke) bekamen hingegen schlechte Noten.

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Die 21 geprüften Gartenhäcksler funktionieren in unterschiedlicher Weise: Sieben Messerhäcksler arbeiten mit schnell rotierenden Klingen und produzieren dabei relativ feine Holz­schnipsel. Bei den 13 geprüften Walzenhäckslern dreht sich im Innern jeweils eine mit Zacken bewehrte Walze, die Astmaterial sowohl zerstückelt als auch quetscht. Eine Besonderheit ist ein Häcksler mit einer trichterförmigen Walze, die zwischen ihren Schneiden Hohlräume aufweist. Genau dieses Produkt, die Bosch AXT 25 TC, beworben als „Turbine“, geht letztlich als Testsieger mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“ hervor.

Enttäuschend sei, so die Tester, die Performance des teuersten Gerätes (600 Euro) von Stihl gewesen. Der Messerhäcksler GHE 250 wirke zwar stabil, doch die rotierenden Messer hätten sich immer wieder an den Ästen verschluckt, sodass Stillstand gewesen sei.

Die Häcksler von Bosch lagen hingegen in allen Kategorien vorne. Neben der Sonderkategorie „Turbine“ stellte Bosch auch in der Kategorie „Walze“ beziehungsweise „Messer“ den Testsieger. In der Kategorie „Walze“ landeten die Produkte von Einhell und Hellweg (Eigenmarke) mit einer Bewertung von „mangelhaft“ auf den letzten beiden Plätzen. In der Kategorie „Messer“ rangiert das Eigenmarkengerät von Obi (CMI), ebenfalls mit dem Testurteil „mangelhaft“ am Ende der Tabelle. Bei dem Obi-Gerät sei sogar die Sicherheit schon nicht mehr ausreichend gewesen, so die Tester.

Den gesamten Test lesen Sie in der August-Ausgabe des Heftes „test“ der Stiftung Warentest. An die vollständigen Testergebnisse gelangen Sie hier.

29.07.2019