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Terreal kauft Creaton

Die Terreal-Gruppe, eigenen Angaben zufolge französischer Branchenführer für Dachprodukte, übernimmt den deutschen Tondachziegel-Produzenten Creaton. Gemeinsam streben sie die europäische Marktführerschaft für Tondachziegel an.

Creaton Dachziegel
Creaton verkauft Tondachziegel, Betondachsteine und Steildachzubehör.
Foto: Creaton

Durch den Zusammenschluss von Terreal und Creaton, Tochter der Etex-Gruppe, zu einem neuen Industriekonzern profitieren beide Unternehmen von umfangreichen Synergieeffekten sowie von einer höheren Flächenabdeckung und einem breiteren Sortiment, heißt es in einer Pressemeldung. Die Fusion sei eine konsequente Fortführung der Unternehmensstrategie von Creaton, die sich seit vergangenem Jahr wieder verstärkt auf das Geschäft mit Tondachziegeln, Betondachsteinen und Steildachzubehör fokussiert.

„Dass der Übergang nunmehr so rasch gestaltet und abgewickelt werden konnte, ist zu einem wesentlichen Teil auch unserer gemeinsamen geschäftlichen Leistung in diesem besonderen Jahr 2020 zu verdanken“, sagt Creaton-Chef Dr. Sebastian Dresse. „Wir haben die Corona-Krise bislang souverän bewältigt. Gleichzeitig und unter besonders schwierigen Umständen ist es uns gelungen, unsere wirtschaftlichen Erfolge auszubauen.“

Internationale Expansion

Terreal treibt mit der Transaktion die internationale Expansion voran. Ziel sei „eine klare Nummer-eins- oder Nummer-zwei-Position in Frankreich, Deutschland, Polen, Südosteuropa, den USA und Korea sowie bedeutende Verkäufe in Italien, Benelux, Spanien und anderen Exportländern“. CEO Laurent Musy: „Die Übernahme von Creaton bedeutet für Terreal eine deutliche Transformation. Indem wir die Größe und den Umfang unseres Unternehmens erheblich ausdehnen, um zum europäischen Marktführer für Tondachziegel zu werden, machen wir einen großen Schritt vorwärts auf unserem profitablen und nachhaltigen Wachstumspfad sowie bei der Erweiterung unserer internationalen Präsenz.“

Der Abschluss unterliegt der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden und wird für das erste Quartal 2021 erwartet.

23.10.2020