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Würth nimmt Umschlaglager in Betrieb

Direkt an der A6/Ausfahrt Kupferzell im Gewerbepark Hohenlohe und in unmittelbarer Nähe zum Firmensitz hat Würth ein neues Umschlaglager errichtet. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit wurde das Lager im Mai in Betrieb genommen.

Würth Lager
Das Lager ist multifunktional nutzbar, hat eine Grundfläche von rund 50.000 Quadratmetern und bietet 10.000 Quadratmeter Bodenlager für großvolumige/sperrige Artikel.
Foto: Scanner

Ziel der Logistikstrategie sei es, Liefersplits zu vermeiden und die Positionen pro Bestellung zu bündeln, sodass der Kunde genau eine Sendung erhält, heißt es in einer Mitteilung. Hierfür fasse das neue Lager verschiedene Versandstellen sowie Außenlager zusammen. Es ist nach Angaben des Unternehmens Sammel- und Knotenpunkt für den Umschlag und die Zusammenfassung von Warenströmen zur Weiterverteilung in ganz Europa. Rund 20 Prozent aller Aufträge aus dem neuen Lager gehen direkt ins europäische Ausland: Bestückung der Lager von Tochtergesellschaften genau wie Sendungen direkt zu Endkunden, die im Ausland sitzen.

„Unsere Kunden erhalten weniger Pakete als zuvor, Lieferungen gehen schneller zum Kunden, es wird weniger Verpackungs- und Füllmaterial benötigt, es fallen weniger Fahr- und Transportwege und somit geringere Transportkosten an“, so Thomas Wahl, Geschäftsführer Logistik.

Die Investitionssumme für das neue Umschlaglager und die damit verbundene Neugestaltung des Logistikprozesses beläuft sich nach Angaben des Unternehmens auf rund 73 Millionen Euro. Im Endausbau 2024 werden rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zweischichtbetrieb im Logistikkomplex arbeiten.

28.07.2020