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XXXLutz-Gruppe finalisiert Poco-Übernahme

Die Übernahme des Möbeldiscounters Poco durch die XXXLutz-Gruppe ist in trockenen Tüchern. 125 Einrichtungshäuser wechseln den Besitzer. Kunden könnten sich über „noch bessere Preise“ freuen, heißt es.

Poco Böblingen
Ein Einrichtungshaus
Foto: Poco

Nach der grundsätzlichen Einigung zwischen XXXLutz und Steinhoff International Ende April dieses Jahres seien nun alle Details der Übernahme geklärt und die Verträge unterschrieben worden. Auch die Zustimmung des Kartellamtes sei bereits vorhanden, heißt es in einer Pressemitteilung. Poco gehe „gestärkt in die Zukunft“ und werde auch Mitglied des Giga-Einkaufsverbandes. Kunden würden durch eine größere Auswahl, schnellere Verfügbarkeiten und bessere Preise profitieren.

„Mit dem neuen starken Partner werden wir die Preise weiter senken und damit am Markt weiter die Preise vorgeben“, sagt Poco-Chef Thomas Stolletz. „Wir freuen uns auf ein starkes Wachstum mit unseren bestehenden Kunden und den vielen neuen Kunden die wir ab sofort ansprechen werden.“

Poco wird als eigenständige Unit innerhalb der XXXLutz-Gruppe mit eigenem Management geführt. Die Zentralen bleiben unverändert in Bergkamen und Hardegsen. Der Umsatz der XXXLutz-Gruppe steigt den Angaben zufolge mit der Übernahme auf 5,8 Milliarden Euro. „Wir freuen uns, nach dem erfolgreichen Jahr 2018 nun zum Jahresende die Kollegen von Poco unter dem Dach unserer Gruppe begrüßen zu dürfen. Wir werden auch 2019 in Deutschland wachsen und unsere Gruppe weiter stärken“, sagt XXXLutz-Deutschlandchef Alois Kobler.

07.12.2018