Eine professionelle Paneldiskussion zum Thema KI in einer Branche findet vor einem aufmerksamen Fachpublikum in einem großen Konferenzsaal statt, während ein Redner auf der Bühne präsentiert.
Der Tapetengipfel des Verbands der Deutschen Tapetenindustrie fand am 15. September in Bad Homburg statt. (Quelle: VDT)

Branche 2026-09-28T00:00:00Z Tapetengipfel 2026: KI zwischen Chancen und Grenzen

Rund 75 Fachleute aus Tapetenindustrie, Handel und Handwerk trafen sich am 15. September zum Tapetengipfel des Verbands der Deutschen Tapetenindustrie e. V. (VDT) in Bad Homburg. Im Mittelpunkt stand neben der aktuellen Marktentwicklung unter anderem das Thema Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz (KI) für die Branche.

Zum Auftakt gab VDT-Vorsitzender Dr. Frederik Rasch einen Überblick über die aktuelle Marktlage. Während Absatz und Umsatz im Inland weiterhin deutlich zurückgehen, zeigt sich das Ausland vergleichsweise stabil. Anschließend präsentierte Rasch Ergebnisse der aktuellen YouGov-Studie „Die Tapete aus Kundensicht“. Sie zeigt: Das Interesse an Wandgestaltung ist groß, gleichzeitig besteht bei der Entscheidung für Tapete vielfach Unsicherheit. Beratung, Muster und digitale Visualisierung können hier wichtige Orientierung geben.

KI aktiv nutzen

Wie Künstliche Intelligenz schon heute als Inspirations- und Ideenmaschine eingesetzt werden kann, zeigte Meike Bendel von Republic of Yes. Anschließend diskutierten Frank Böttner, Decor Union, Paul Eitel, Marburger Tapetenfabrik, Nicole Mayer, MYR Deco & More, und Sebastian Moos, Einrichtungspartnerring VME, unter Moderation von VDT-Geschäftsführer Karsten Brandt. Sie beleuchteten Chancen und Risiken aus ihrer jeweiligen Perspektive. Der Tenor: Die Möglichkeiten von KI sollten aktiv genutzt werden, ohne Grenzen und Risiken aus dem Blick zu verlieren. Zahlreiche Fragen und Beiträge aus dem Publikum zeigten, wie intensiv sich die Branche bereits mit dem Thema beschäftigt.

Am Rande der Veranstaltung informierte der VDT zudem über den zum 1. Januar 2027 anstehenden Umzug seiner Geschäftsstelle zum Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) nach Bad Honnef. Der VDT bleibt als eigenständiger Verband bestehen. Der neue Geschäftsführer Jan Kurth und VDT-Geschäftsführer Karsten Brandt werden das Jahr 2027 gemeinsam planen und den Übergang gestalten, bevor Brandt Anfang 2028 in den Ruhestand geht.

zuletzt editiert am 22. September 2026
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