Wo gibt es in Deutschland besonders gute Voraussetzungen zum Reparieren, Teilen und Selbermachen? Toom Baumarkt hat 80 deutsche Städte unter die Lupe genommen und analysiert, wo Repair Cafés, Gemeinschaftsgärten, Töpferräume und Werkstätten besonders stark vertreten sind. Der Index zeigt zugleich, welche Rolle lokale Angebote für eine lebendige Kreislaufwirtschaft spielen.
Nicht die größten Metropolen liegen beim DIY-Städte-Index vorn: Trier erreicht mit einem Gesamtscore von 86,75 den ersten Platz, gefolgt von Potsdam (82,90) und Mainz (82,00). Auch Chemnitz, Freiburg, Osnabrück und Fürth gehören zu den Top 10. Berlin landet hingegen auf Platz neun. „Circular Economy beginnt vor Ort – dort, wo Menschen reparieren, wiederverwenden und selbst gestalten. Der DIY-Städte-Index zeigt, wie viele Angebote es dafür bereits gibt. Als Baumarkt wollen wir dazu beitragen, zirkuläres Handeln im Alltag noch einfacher zu machen – mit den passenden Materialien, praktischem Wissen und Inspiration“, so Dominique Rotondi, Geschäftsführer Einkauf und Logistik bei Toom Baumarkt.
Wie wird Kreislaufwirtschaft alltagstauglich?
Wie Reparieren, Wiederverwenden und Teilen zur selbstverständlichen Alternative zum Neukauf werden können, ist auch eine zentrale Frage der Circular Week 2026. Vom 26. bis 31. Oktober bringt die Veranstaltungswoche Akteure aus Städten, Unternehmen, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen.
Partner der Circular Week
Toom beteiligt sich als Partner und Speaker an der Circular Week. Am 27. Oktober diskutiert Dominique Rotondi in der Session „Auf dem Weg zur Kreislaufgesellschaft: Welche Infrastrukturen und Orte wir jetzt schaffen müssen“ gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Handel, Handwerk, kommunaler Abfallwirtschaft und Reparaturinitiativen darüber, welche Angebote und Strukturen notwendig sind, damit Tauschen, Teilen und Reparieren im Alltag einfacher zugänglich werden. Die Veranstaltungswoche findet vom 26. bis 31. Oktober statt.
Der DIY-Städte-Index liefert dazu einen konkreten Blick auf die Situation vor Ort: Wo Repair Cafés, Gemeinschaftsgärten, Töpferräume und Werkstätten vorhanden sind, entstehen Möglichkeiten, Kreislaufwirtschaft unmittelbar zu erleben und selbst mitzugestalten.
Vom Reparieren bis zum Upcycling
Auch im eigenen Zuhause beginnt zirkuläres Handeln oft mit praktischen Schritten. Mit DIY-Anleitungen, Selbstbau-Ideen und praktischen Tipps unterstützt Toom Kundinnen und Kunden dabei, eigene Projekte umzusetzen und Vorhandenes möglichst lange zu nutzen. Ein Beispiel dafür ist Upcycling: Statt Möbel oder andere Gegenstände auszusortieren, lassen sie sich reparieren, umgestalten oder für einen neuen Zweck weiterverwenden. Toom bietet dafür Inspiration, Anleitungen und passende Materialien. Auch Heimwerkerkurse vermitteln praktische Kenntnisse für kleinere Reparaturen im Haushalt.
Über den DIY-Städte-Index 2026
Für den DIY-Städte-Index 2026 wurden alle deutschen Städte mit mindestens 100.000 Einwohner (Stand 2024) berücksichtigt. Insgesamt wurden 80 Städte untersucht. Grundlage sind über Google Maps erhobene Daten zu vier Kategorien: Repair Cafés, Gemeinschaftsgärten, Töpferräume und Werkstätten. Die Anzahl der jeweiligen Einrichtungen wurde ins Verhältnis zur Einwohnerzahl gesetzt. Aus den normierten Werten der vier Kategorien wurde anschließend ein Gesamtscore berechnet. Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht nicht.
