John W. Herbert, 3. Virtual DIY-Summit
John W. Herbert, Generalsekretär von EDRA/GHIN, eröffnete und moderierte den 3. Virtual DIY-Summit. (Quelle: RM Handelsmedien)

Branche 2023-09-29T13:21:25.096Z 3. Virtual DIY-Summit 2023: Leitplanken für die Zukunft

Am heutigen Vormittag fand der dritte Virtual DIY-Summit 2023 statt. John W. Herbert, Generalsekretär von EDRA/GHIN richtete seine eröffnenden Grußworte an die weltweite virtuelle DIY-Gemeinde, die aus mehreren hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugeschaltet war. Eine Eröffnung in nach wie vor ungewissen Zeiten, in der die Branche wegweisende Analysen und einen zuversichtlichen Blick in die Zukunft gut gebrauchen kann.

Das Motto der virtuellen Veranstaltung "DIY von morgen: Innovationen für eine bessere Zukunft entwickeln" war treffend gewählt. Entscheiden doch gerade in Phasen der Transformation Innovation darüber, wie erfolgreich Unternehmen in der Zukunft agieren werden. John W. Herbert und seine Mitstreiter, allen voran Iñaki Maillard, Managing Director, Global DIY-Summit, sowie Thierry Garnier, CEO, Kingfisher plc / Präsident von EDRA/GHIN und Reinhard Wolff, Managing Partner, Wolfcraft / Präsident von HIMA, hatten für die knapp dreistündige virtuellle Session ein abwechslungsreiches Themenprogramm zusammengestellt. Gewohnt charmant und warmherzig moderierte John W. Herbert die sechs Vortragsrednerinnen und -redner an und konfrontierte sie anschließend mit Fragen aus dem Chat.

Online- und Offlinewelten zusammenbringen

Es ging darum, Antworten auf die Fragen zu finden, die auch schon den Global DIY-Summit im Juni beschäftigt haben: Welche Maßnahmen und Erkenntnisse braucht die Branche um bei dem rasanten Veränderungstempo Schritt zu halten. Welche Innovationen sind unabdingbar? So machte Christian Hein, Vice President Digital Performance & Frontend Experience, Obi in seinem Vortrag deutlich, wie Obi lokale Daten nutzt, um Kunden zu erreichen und zu konvertieren. Denn immerhin bereitet sich mittlerweile das Gros der Konsumenten vor dem Besuch im Store durch Online-Recherche vor. Also ist die Verbindung von Online- und Offlinewelt eine der zentralen Aufgaben, um adäquat auf die Kundenbedürfnisse eingestellt zu sein. Christian Hein tat sich schwer, die Frage von John W. Herbert nach dem Anteil des E-Commerce in fünf Jahren mit einer Hausnummer zu beantworten, wohlwissend, dass die eigentliche Funktion des Onlinebusiness ja ohnehin in ihrer Eigenschaft als "enabler" liegt.

Nachhaltigkeit fordert

Christopher Scheubel, Co-Founder & CEO, Cubemos GmbH, zeigte in seinem Vortrag, wie sich DIY-Marktführer beim Thema Nachhaltigkeit am besten aufstellen sollten. So machte er etwa deutlich, welche Angaben für den Nachhaltigkeitsbericht erforderlich sind. Kati Ihamäki, Vice President Sustainability and Public Affairs, Fiskars Group, gab Einblicke, wie die Finnen Nachhaltigkeit konkret mittels ihrer Unternehmensphilosophie umsetzen.

Ein weiteres Referat lieferte Fakten zu ökonomischen Rahmenbedingungen und gab einen Ausblick auf die voraussichtliche Wachstumsdynamik weltweit im Jahr 2024: Indien mit sechs Prozent an der Spitze, gefolgt von Indonesien (5,2 Prozent) und China (4,6 Prozent), Deutschland kommt auf 0,9 Prozent und die USA liegen bei 1,5 Prozent, so die Präsentation von Alexander Börsch, Chief Economist & Head of Research, Deloitte. Zahlen, die zeigen, wie schwer die Wirtschaftskrise hierzulande wiegt.

Wie wichtig gerade in diesen Zeiten der Zusammenhalt ist, dies machte Madeleine de Hauke, Founder & CEO, Business4Good in ihrer Präsentation "Gemeinsam besser: Zusammenarbeit nutzen, um trotz Unsicherheit erfolgreich zu sein" deutlich. Das richtige Stichwort für Moderator John W. Herbert, der darin erinnerte, dass es immer etwas zu lernen gibt. Und dies passiert naturgemäß nur über den Austausch. Daher gab sich John W. Herbert gewohnt zuversichtlich und verabschiedete die DIY-Gemeinde bis zum nächsten Wiedersehen in Rom: "I believe we will have a wonderful future."

zuletzt editiert am 20. November 2023
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