ECC Köln, Marktmonitor, B2B-Internethandel
Der B2B-Internethandel verzeichnet seit 2012 einen dauerhaften Anstieg. (Quelle: B2B-Marktmonitor 2022 in Kooperation mit Adobe, Creditreform und Intershop)

Handel 2022-10-13T05:41:44.925Z B2B-Internethandel ist 2021 um 30,7 Prozent gewachsen

Der B2B-Internethandel der Hersteller und Großhändler ist 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 30,7 Prozent gewachsen und verzeichnet damit einen Gesamtumsatz von 352 Milliarden Euro netto. Insgesamt haben Hersteller und Großhandel 2021 9,4 Prozent der Gesamtumsätze online (exkl. EDI) umgesetzt. So das Ergebnis des neuen B2B-Marktmonitors des ECC Köln in Zusammenarbeit mit Adobe, Creditreform und Intershop.

Waren 2018 Onlineshops noch mit großem Abstand Vertriebsweg Nummer eins im B2B-Internethandel, haben Marktplätze dem aktuellen B2B-Marktmonitor zufolge in den letzten Jahren deutlich aufgeholt: Mittlerweile wird etwas mehr als ein Viertel (27 Prozent) der Umsätze im B2B-Internethandel über Marktplätze erzielt. Zum Vergleich: 2018 lag dieser Wert noch bei 15 Prozent. Damit verzeichnen Marktplätze eine jährliche Wachstumsrate von 52 Prozent von 2018 bis 2021. Insgesamt ist der B2B-Internethandel von 2018 bis 2021 um 172 Milliarden Euro gewachsen. Die größte Wachstumsrate, so der Marktmonitor, verzeichnen dabei Metallerzeugnisse (CAGR 2018-2021 35,8 Prozent) gefolgt von chemischen/pharmazeutischen Erzeugnissen (31,3 Prozent) und Maschinen (31,0 Prozent). Der Anteil der Umsätze über Onlineshops oder Marktplätze am jeweiligen Gesamtumsatz ist im Bereich DV-Geräte, CE und elektrische Ausrüstungen am größten.

zuletzt editiert am 14. Oktober 2022
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