Während Bauhaus seine stationären Aktivitäten in Norwegen bis Ende des Jahres einstellen wird, investiert der Spezialist für Werkstatt, Haus und Garten weiter in den Ausbau seines Standortnetzes in Schweden und eröffnet am 18. September ein Fachcentrum in Östersund als Teil der mittelschwedischen Provinz Jämtland. Damit ist die Baumarktkette laut Mitteilung nun mit 25 Fachcentren in Schweden präsent. Der neue Standort umfasst rund 11.000 Quadratmeter. Privat- und Gewerbekunden erwartet ein Fachsortiment mit über 30.000 Qualitätsprodukten vor Ort sowie ein umfangreiches Serviceangebot, so der Filialist.
Das neue Fachcentrum mit mehr als 40 Mitarbeitern befindet sich in unmittelbarer Nähe des Einkaufsgebiets Lillänge. In 13 Fachabteilungen bietet Bauhaus nach eigenen Angaben seinen Kunden künftig ein umfangreiches Angebot an Qualitätsprodukten für Werkstatt, Haus und Garten. Zu den Besonderheiten des Standorts zählt eine eigene Saunawelt, in der Kunden eine große Auswahl an Produkten für den Saunabau finden – von Paneelen und Bänken über Türen und Beleuchtung bis hin zu Saunaöfen. Der rund 1.100 Quadratmeter große Bauhaus Stadtgarten bietet darüber hinaus laut Mitteilung ein umfangreiches Sortiment für Garten, Balkon und Terrasse. Ein zentraler Bestandteil des Fachcentrums ist außerdem die rund 2.600 Quadratmeter große Drive-In Arena. Kunden können dort schwere Baustoffe und größere Produkte direkt anfahren und verladen.
„Wir haben uns schon lange darauf gefreut, unsere Produkte auch in Jämtland anzubieten und den Menschen in der Region den bestmöglichen Service bieten zu können. Eine besondere Rolle spielen dabei unsere Lieferlösungen: Wer beispielsweise kurzfristig etwas für sein Ferienhaus in Åre oder für eine Baustelle benötigt, kann sich verfügbare Produkte noch am selben Tag liefern lassen“, sagt Johan Saxne, Marketing Director bei Bauhaus in Schweden.
Nachhaltig und energieeffizient geplant
Bei der Planung des neuen Fachcentrums standen laut Konzernangaben Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und ein langfristig wirtschaftlicher Betrieb im Fokus. Energieeffiziente Anlagen, moderne LED-Beleuchtung sowie technische Systeme tragen dazu bei, den Energieverbrauch und die Umweltauswirkungen zu reduzieren. Ein Teil des Daches wird zudem begrünt sein, was zur Rückhaltung von Regenwasser beiträgt und zugleich die lokale Vegetations‑ und Lebensraumstruktur stärken soll. Die Fassade wurde teilweise mit Holz verkleidet, um einen Bezug zur Region Jämtland mit ihren Seen, Bergen und Wäldern herzustellen, heißt es in der Mitteilung.
Gute Erreichbarkeit
Für Kunden stehen am neuen Fachcentrum laut Mitteilung mehr als 300 Parkplätze zur Verfügung, von denen ein Teil mit Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge ausgestattet sein wird.
Östersund ist aufgrund seines großen geografischen Einzugsgebiets von rund 70.000 Einwohnern ein wichtiges Handels- und Dienstleistungszentrum für die Region Jämtland. Durch den neuen Standort erreicht der Baumarktbetreiber nach eigenen Angaben Kunden über den lokalen Markt hinaus. Gleichzeitig spielen Tourismus und Outdoor-Aktivitäten ganzjährig eine große Rolle. Damit verbindet der Standort lokale und regionale Nachfrage mit der touristischen Bedeutung der Region. Östersund liegt am See Storsjön rund 550 Kilometer nördlich von Stockholm, das Wintersportgebiet Åre liegt rund 100 Kilometer westlich.
