Mehr Geld, mehr Urlaub. Die Baumarktkette Bauhaus erhöht nicht nur das Gehalt seiner österreichischen Mitarbeiter, sie gewährt außerdem eine zusätzliche Woche Urlaub. Qualifizierte Fachkräfte anzulocken ist die offenbar die Triebfeder.
Wie die österreichische „Kleine Zeitung“ berichtet, soll den 1.700 österreichischen Bauhaus-Mitarbeitern das Gehalt erhöht werden. Das Einstiegsgehalt steige auf 1.820 Euro. Der Kollektivvertrag, der eine Vollzeit-Mindestentlohnung von 1.586 Euro brutto vorsieht, sei inzwischen zu niedrig und habe nicht mit dem Anstieg der Lebenshaltungskosten mithalten können, zeigt man sich auf Seiten der Handelskette erst einmal generös. Aber dazu komme, dass es immer schwieriger werde, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Es heißt, der Kampf um die Mitarbeiter sei entbrannt. Um den zu gewinnen, gibt es bei Bauhaus Österreich künftig auch noch erfolgsabhängige Teamprämien. Die Baumarktkette übererfüllt mit diesen Maßnahmen die Gewerkschaftsforderung nach 1.700 Euro kollektivvertraglichen Mindestlohn. Wie die „Kleine Zeitung“ weiter schreibt, erfüllt Bauhaus zudem auch noch Gewerkschaftsforderung nach einer sechsten Woche Urlaub für alle.
