Eine Gruppe von drei Personen pflanzt gemeinsam einen Baum in einem Garten vor einem Wohnhaus.
(v.l.) Christian Specht (Oberbürgermeister Stadt Mannheim), Johannes Harter (Sprecher der Unternehmensleitung BAUHAUS Deutschland) und Ursula Heinen-Esser (Präsidentin des Bundesverbandes Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V.). (Quelle: Bauhaus AG)

Handel 2026-03-24T00:00:00Z Bauhaus pflanzt Waldinsel in Mannheim

Mit der Pflanzung einer weiteren Waldinsel setzt Bauhaus sein langjähriges Engagement für Biodiversität und Zukunftsfähigkeit im urbanen Raum fort.. Im Beisein von Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht wurden am 21. März die letzten 30 der über 1.100 standortgerechten und klimastabilen Bäume und Sträucher gepflanzt. Diese waren Mitte Februar in einer groß angelegten Gemeinschaftsaktion von rund 20 Auszubildenden von Bauhaus erfolgreich in die Erde gebracht worden.

Bei der Pflanzaktion in Mannheim-Schönau waren neben Johannes Harter, Sprecher der Unternehmensleitung von Bauhaus Deutschland und CEO der InterBauhaus AG im schweizerischen Belp auch der Oberbürgermeister der Stadt Mannheim Christian Specht, die Präsidentin des Bundesverbandes der SDW Ursula Heinen-Esser sowie Vertreter des Quartiermanagements und der Bürger-Interessengemeinschaft Lindenhof vor Ort.

Gemeinsam setzen sie ein sichtbares Zeichen für mehr Biodiversität und Lebensqualität im Stadtteil. Auf einer bisher brachliegenden Gesamtfläche von insgesamt rund 1.330 Quadratmetern wurden auf 800 Quadratmetern 1.125 standortangepasste heimische Bäume und Straucharten, wie Weißdorn, Wildbirne und Mehlbeere für ein dichtes Wäldchen im kleinen Maßstab gepflanzt. Durch diese Vielfalt wird ein Lebensraum für zahlreiche Tierarten geschaffen und die Fläche dient als Biotoptrittstein in der Stadtlandschaft. Neben dem Gewinn für den Artenschutz zeichnen sich Waldinseln durch Temperatursenkung, Wasserspeicherkapazität und Luftaustausch aus, welche sich insgesamt positiv auf das urban-lokale Klima auswirken.

„Die neue Waldinsel mitten in Schönau trägt zur Klimaresilienz und zur Lebensqualität im Stadtteil bei“, sagt Oberbürgermeister Christian Specht. „Auf einer Fläche von rund drei Basketballfeldern haben Auszubildende einen artenreichen Mini-Wald gepflanzt, der das Mikroklima verbessert und den Anwohnerinnen und Anwohnern eine attraktive Aufenthaltsmöglichkeit bietet. Ich bedanke mich bei allen, die dieses Projekt unterstützt und ermöglicht haben.“

Mit dem nachhaltigen Engagement knüpft Bauhaus an die Erfolge der Kampagne „1 Million Bäume“ aus dem Jahr 2020 an und bringt seit 2025 gemeinsam mit der SDW die Natur in den urbanen Raum. Die Pflanzung in Schönau fand in zwei Teilen statt. Bei einem ersten Pflanztermin Mitte Februar unterstützen bereits unter anderem 20 Auszubildende aus den Bauhaus Fachcentren der Region sowie dem Bauhaus Service Center in Mannheim.

Kleine Wälder, große Wirkung

„Mit der Waldinsel in Mannheim-Schönau bringen wir unser Engagement für Nachhaltigkeit dorthin, wo es unmittelbar wirkt: direkt in das Lebensumfeld der Menschen vor Ort. Als Mannheimer Traditionsunternehmen sind wir eng mit der Region Rhein-Neckar und der Stadt verbunden. Viele unserer Mitarbeiter leben hier, viele unserer Kunden kommen aus der direkten Umgebung. Umso wichtiger ist es uns, Verantwortung vor Ort zu übernehmen und gemeinsam mit der Stadt Mannheim einen grünen Ort zu schaffen, der dem Stadtteil Schönau langfristig zugutekommt“, erklärt Johannes Harter, Sprecher der Unternehmensleitung von Bauhaus Deutschland. „Gemeinsam mit der Stadt Mannheim möchten wir zeigen, wie Klimaschutz, Biodiversität und Lebensqualität Hand in Hand gehen können.“

Ursula Heinen-Esser, Präsidentin der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. ergänzt: „Waldinseln leisten einen konkreten Beitrag für eine nachhaltige und naturnahe Zukunft: Sie fördern Artenvielfalt, schärfen das Bewusstsein für heimische Ökosysteme und wirken als Biotoptrittsteine mit kühlendem Effekt in der Stadt. Ich freue mich über die bereits langjährige Partnerschaft und das kontinuierliche Engagement von Bauhaus, welches nun auch im urbanen Raum ein sichtbares Zeichen für mehr Natur- und Klimaschutz setzt.“

zuletzt editiert am 23. März 2026