Hände mit Handschuhen halten einen Globus mit Mundschutz. (Quelle: Pexels/Anna Shvets)
Weil die Menschen in der Corona-Zeit viel zu Hause waren, haben sie verstärkt DIY-Material gekauft. (Quelle: Pexels/Anna Shvets)

Handel

21. October 2021 | Teilen auf:

Baumärkte setzen weltweit mehr als 700 Milliarden Euro um

Der globale Umsatz mit Bau- und Heimwerkerprodukten ist 2020 um fast 14 Prozent angewachsen. Die Zahlen aus dem „Global Home Improvement Report 2021“ verdeutlichen, wie stark die Branche infolge der Corona-Pandemie davon profitiert hat, dass viele Menschen zu Hause bleiben mussten.

Weltweit haben Bau- und Heimwerkermärkte im vergangenen Jahr rund 701 Milliarden Euro umgesetzt (+13,8 Prozent im Vorjahresvergleich). Nordamerika und Europa (612 Milliarden Euro, +14,4 Prozent) stehen zusammen für 88 Prozent (61 Prozent/27 Prozent) des Weltmarktes. In Nordamerika gaben Verbraucher im Jahr 2020 mit durchschnittlich 1.163 Euro pro Kopf (+19,7 Prozent) am meisten für DIY-Produkte aus.

Rund 83 Prozent des globalen DIY-Marktes (578,1 Milliarden Euro) konzentrieren sich laut der von der Home Improvement Manufacturers Association (HIMA) herausgegebenen Studie „Global Home Improvement Report 2021“ auf nur acht Länder: USA, Deutschland, Kanada, Japan, Großbritannien, Frankreich, Australien und Italien. Deutschland, Frankreich und Großbritannien machen etwa die Hälfte des europäischen Marktes aus.

Die zehn größten DIY-Einzelhändler weltweit sind laut der Studie Home Depot, Lowe‘s (beide USA), Adeo (Frankreich), Kingfisher (Großbritannien), Menards (USA), Bunnings (Australien), Obi, Bauhaus (beide Deutschland), Ace Hardware (USA) und Sodimac (Chile). Die US-Riesen Home Depot und Lowe‘s stehen dabei für 27,7 Prozent des Weltmarktes.

zuletzt editiert am 03.11.2021