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2014-12-19T00:00:00Z Baumax: Kaufangebote noch bis Mitte Januar

Wie der Standard und andere österreichische Medien berichten, müssen Interessenten der angeschlagene Baumarktkette Baumax ihre verbindlichen Kaufangebote doch nicht bis zum Ender dieser Woche abgeben, sondern haben noch bis „Mitte Jänner Zeit“. Derzeit soll es bis zu zehn Interessenten geben, darunter wie berichtet Obi, Kingfisher und Adeo. Mit den Bietern gebe es individuelle Termine, erst dann soll das Feilschen beginnen.

Die österreichische „Die Presse“ schreibt,

steht das Geschäft in den Kernländern Österreich (65 Märkte), Tschechien (24) und Slowakei (14), das Baumax-Gründer Karlheinz Essl immer behalten wollte, sowie Ungarn und Slowenien zur Disposition. Wobei der Verkauf sowohl en detail (einzelne Länder) als auch en gros (alles in Bausch und Bogen) möglich ist.

Schon verkauft wurden im Zuge der Sanierung die defizitären Töchter in Bulgarien und Rumänien, geschlossen wurden die Geschäfte in der Türkei, in Kroatien läuft ein Vorinsolvenzverfahren.

Ein Verkaufserlös ist daher jetzt nicht einmal schätzbar, heißt es in Bankenkreisen. Schließlich lasten auf der Heimwerkergruppe laut der letzten vorliegenden Bilanz 2013 nicht nur Verbindlichkeiten von rund 500 Mio. Euro, sondern auch ein negatives Eigenkapital von 123,6 Mio. Euro. Auch bei einem sehr gut laufenden Geschäft sei das heuer nicht zu drehen, meinen Involvierte. Das Jahr 2014 soll aber wie im gesamten Handel durchwachsen gewesen sein. Im Klartext: Baumax hat keine Liquiditätsprobleme, „wir sind bis 2016 ausfinanziert“, sagt Voglgruber. Aber vom Turnaround ist das Unternehmen noch weit entfernt.

zuletzt editiert am 24. Juni 2021
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