Das Bauwesen gehört zu den großen Produzenten des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids – daher muss sich auch der Handel diesem Thema stellen. Der BaustoffMarkt Kongress am 12. Mai 2022 in Köln bietet dazu eine ideale Gelegenheit.
Die vergangenen beiden Jahre haben den Handel verändert: Nicht nur die Pandemie prägte das Handelsgeschehen, sondern auch extreme Wettereignisse wirkten sich aufs Geschäft aus. Viele fragen sich, welche Zukunft die aktuelle Art und Weise unseres Wirtschaftens hat – langfristig betrachtet. Antworten liefert der BaustoffMarkt Kongress 2022, der am 12. Mai dieses Jahres in Köln stattfinden wird.
Die Referentinnen und Referenten geben unter anderem Input zu den Themen Kreislaufwirtschaft, Recycling oder Materialverfügbarkeit. Sie beleuchten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln, sei es übergeordnet von Seiten der Wirtschaftsforschung oder konkret aus der Position eines Händlers oder Produzenten und der Frage nach den Auswirkungen auf die tägliche Arbeit. Häufig schwingen rechtliche Aspekte mit, beeinflussen knallharte Haftungsaspekte die Geschäfte des Fachhandels. Auch dazu liefert der Kongress Antworten.
Nur zuhören ist allerdings von gestern. 2022 ist auch die Meinung der Teilnehmenden gefragt: In kurzen Workshops können individuelle Fragen erarbeitet, beantwortet und anschließend dem Auditorium vorgestellt werden.
Sabine Oberhubers Vortrag rundet die Veranstaltung ab. Sie ist Mitbegründerin von Turntoo, das sich als eines der ersten Unternehmen weltweit auf die Kreislaufwirtschaft spezialisiert hat. So entstand in Zusammenarbeit mit Philips das inspirierende Geschäftsmodell „Licht als Service“, in dem der Kunde nicht länger Eigentümer, sondern Nutzer ist und Abfälle der Vergangenheit angehören.
Der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) begleitet den Kongress als ideeller Partner. Und zu guter Letzt: Nach so langer Zeit der digitalen Konferenzen können sich Veranstalter und Teilnehmende auf ein persönliches Get-Together am Vorabend freuen.
