Um ihr Kerngeschäft gezielt zu stärken, investiert die BayWa AG in die Modernisierung ihrer Standortstruktur. Für rund 6,2 Millionen Euro entsteht in Pocking, Niederbayern, ein neuer BayWa-Betrieb – als Ersatz für den im Mai 2024 niedergebrannten BayWa Baustoff-Standort. Weitere 1,7 Millionen Euro fließen im fränkischen Ansbach in den Umbau eines ehemaligen Autohauses zu einem modernen Büro- und Ausstellungsgebäude für Baustoffe, heißt es in einer Mitteilung.
Der ehemalige BayWa-Baustoffstandort in Pocking wurde im Mai 2024 bei einem Brand zerstört. Den Betrieb hat die BayWa kurze Zeit später aus Containern heraus wieder aufgenommen. Schon damals stand fest, dass die BayWa die Gebäude mittelfristig neu aufbauen will. Vor allem Hochbau- und Privatkunden kaufen in Pocking ein.
In Zukunft wird der Standort laut Mitteilung zur Drehscheibe für die Zustelllogistik weiterentwickelt. Er übernimmt damit die zentrale Lagerfunktion für den Hochbau in der gesamten BayWa-Vertriebsregion Ost. Die Fläche wächst um mehr als ein Drittel auf rund 16.000 Quadratmeter. Neben dem Bau einer neuen Lagerhalle ist ein neues Büro- und Verkaufsgebäude, eine überdachte Ladezone sowie die Umsetzung eines modernen Verkehrs- und Lagerkonzepts geplant. Der Baubeginn ist im Frühjahr 2026 vorgesehen, die Bauzeit beträgt rund ein Jahr.
In Ansbach ist die BayWa mit einem Baustoff- und Technikstandort vertreten. Der geplante Umbau eines ehemaligen Autohauses zum modernen Büro-, Verkaufs- und Ausstellungsgebäude für Baustoffe ordnet die Abläufe zugunsten der Kunden und Lieferanten neu. Die Baustofffläche wächst um rund 4.000 auf rund 15.750 Quadratmeter. Mit Bodenmarkierungen und Beschilderung führt die BayWa ihre Baustoffkunden zukünftig noch serviceorientierter und einfacher durch Lager und Ausstellung.
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