Die BayWa Mobility Solutions GmbH hat ein neues Standortpartnerschaftsprogramm eingeführt und treibt so den Ausbau von Ladeinfrastruktur in Deutschland weiter voran. Das Programm unterstützt Bauherren und Eigentümer dabei, das Potenzial ihrer Gewerbeflächen, öffentlichen Parkplätze oder rund um die Uhr zugänglichen Freiflächen zu nutzen.
Durch den Aufbau von Ladeinfrastruktur sollen laut Konzernangaben die Flächen profitabel werden – und das ohne Investitionsrisiko für die Standortpartner. Der Deal: Flächeneigentümer stellen der BayWa-Tochter ihre (Teil-)Grundstücke im Rahmen einer Standortpartnerschaft zur Verfügung. Die BayWa Mobility Solutions GmbH als Generalunternehmen im Bereich Ladeinfrastrukturausbau projektiert, baut und betreibt auf diesen Flächen bedarfsorientierte Ladelösungen und zahlt im Gegenzug eine Pacht an die Besitzer.
Die BayWa Mobility Solutions weist darauf hin, dass man seit 2020 erfolgreich im Ladeinfrastrukturausbau tätig sei und allein 2023 rund 300 Ladeparks für namhafte Kunden errichtet habe. "Im Rahmen der Deutschlandnetz-Ausschreibung konnten wir uns zudem die Förderung für den Ausbau von 20 eigenen BayWa-Ladeparks in Bayern sichern und damit ins CPO-Geschäft einsteigen“, wird Christian Krüger, Geschäftsführer der BayWa Mobility Solutions GmbH in einer Mitteilung zitiert. „Unser Ziel bis 2026 ist es, rund 100 BayWa-eigene Ladeparks zu betreiben. Ein Teil der dafür notwendigen Flächen soll aus bestehenden und neuen Standortpartnerschaften entstehen.“
Die teilnehmenden Grundstücksinhaber profitieren durch monatliche Pachteinnahmen von der modernen Ladeinfrastruktur mit bis zu 300 kW Ladeleistung. Zudem erhöht sich durch das neue Mobilitätsangebot die Standortattraktivität. Politische Vorgaben werden unkompliziert und ohne Investitionsrisiko erfüllt.
Gesucht werden nach eigenen Angaben Standortpartner mit optimalen Voraussetzungen für den Aufbau von Ladestationen. Folgende Kriterien sollten dabei mindestens erfüllt werden:
- Gute Verkehrsanbindung. Ideal sind Flächen an Autobahnen oder Bundesstraßen, in Städten oder in zentraler Lage in Kleinstädten.
- Hohe Fahrzeugfrequenz am Standort
