In unmittelbarer Nähe zum Autobahnkreuz A70/A73 investiert die Baywa rund 8,7 Millionen Euro, um ihren Baustoffbetrieb im fränkischen Bamberg umfangreich zu modernisieren und umzubauen. Eine Investition in maximale Kundenorientierung, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns.
"Wir vergrößern am Standort die Breite des Sortiments, erhöhen die Warenverfügbarkeit und werden als Partner des Bauhandwerks noch leistungsfähiger. Für unsere Kunden bedeutet dies eine hohe Servicequalität, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren von attraktiven Arbeitsplätzen“, wird Steffen Mechter, Leiter Geschäftsbereich Bau der Baywa AG, in der Mitteilung zitiert.
Ergänzt werde der klassische Baustoffhandel durch ein breites Angebotsportfolio der Baywa mit Dienstleistungen rund um Themen wie zum Beispiel Fördermittelberatung, die Sanierungskoordination beim Um- oder Ausbau von Bestandsimmobilien oder Nachhaltigkeit beim Bauen, teilt der Konzern weiter mit. Denn Nachhaltiges Bauen sei kein Hexenwerk, die Baustoffe dafür seien vorhanden, versichert Steffen Mechter. Was in ausreichender Menge fehle, seien "spezifische Datensätze, um die Ökobilanzen von Bauteilen, Konstruktionen oder ganzen Gebäuden zu beurteilen." Die Baywa wolle das ändern und arbeitet seit mehr als einem Jahr am Aufbau einer ökologischen Baustoffdatenbank, gemeinsam mit der Baustoffindustrie, heißt es in der Konzernmitteilung. Emissionen, die bei der Herstellung, dem Transport, der Entsorgung und Wiederverwertung entstehen, fließen dabei in die Bewertung der Ökobilanz ein.
Über die Modernisierung: Im Zuge der Modernisierung wird sich die Größe des Baywa Baustoffstandorts in Bamberg nach Unternehmensangaben von derzeit rund 18.000 Quadratmetern auf mehr als 32.000 Quadratmeter vergrößern. Durch den Bau einer zusätzlichen Lagerhalle für Baustoffe wächst die Hallenfläche von 3.200 auf mehr als 4.000 Quadratmeter. Hinzu kommt eine überdachte Be- und Entladezone (2.400 Quadratmeter). Das vorhandene Bürogebäude (800 Quadratmeter) mit Verkaufsflächen wird modernisiert. Darüber hinaus wird der Standort Bamberg um ein hochmodernes Zentrallager für Holz ergänzt (rund 2.600 Quadratmeter groß, dazu kommen weitere 1.800 Quadratmeter überdachte Lagerfläche).
