Ein Strommast steht in der Landschaft.
Der stationäre Handel verbraucht viel Strom. (Quelle: Pexels/Pok Rie)

Handel 2022-01-25T07:52:52.133Z Beleuchtung bleibt Top-Stromfresser im Nonfood-Handel

Der Energieverbrauch ist zentraler Bestandteil des Energiemanagements im Einzelhandel und wirkt sich über die Kosten pro verbrauchte Kilowattstunde nicht unerheblich auf den Unternehmenserfolg aus, wie die EHI-Studie „Energiemanagement im Einzelhandel kompakt“ zeigt.

Im vergleichsweise verbrauchsarmen Nonfood-Bereich liegt der Stromanteil im Jahr 2021 demnach bei 62 Prozent und der Wärmeanteil bei 38 Prozent. Im Food-Bereich entfallen 78 Prozent des Energieverbrauchs auf elektrischen Strom und 22 Prozent auf Wärmeenergie. So kommt der Food-Sektor insgesamt auf über 400 Kilowattstunden pro Quadratmeter Verkaufsfläche pro Jahr, im Nonfood-Bereich sind es mehr als 150 Kilowattstunden.

Aufgrund des hohen Einsatzes elektrischer Energie fällt meist eine große Menge Abwärme an, die im filialisierten Handel größtenteils professionell genutzt wird. Im Food-Sektor fällt dies ganz besonders ins Gewicht, da hier nicht nur die Abwärme aus Klimatisierung/Lüftung und Beleuchtung genutzt werden kann, sondern vor allem auch die aus der Kältetechnik zurückgewonnene Wärme.

Beleuchtung und Kühlung mit Hauptanteil

Im Food-Bereich wird der meiste Strom (48 Prozent) durch die Kühlung der Waren verbraucht, gefolgt von der Beleuchtung mit 21 Prozent und der Klimatisierung mit 12 Prozent. Unter „Sonstiges“ sind unter anderem Türen, Kassensysteme, Waagen und Fahrtreppen zusammengefasst. Hierauf entfallen 19 Prozent. Im Nonfood-Bereich macht die Beleuchtung weiterhin den größten Anteil aus (55 Prozent). Dahinter folgt die Klimatisierung (27 Prozent) und der sonstige Stromverbrauch (18 Prozent).

zuletzt editiert am 25. Januar 2022
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