Dr. Peter O. Wüst, Hauptgeschäftsführer des BHB, ist von der Systemrelevanz der Baumärkte überzeugt. (Quelle: BHB)

Branche 2022-08-16T09:23:41.910Z BHB zum Winter-Worst-Case: Kreativ reagieren statt flächendeckend schließen

In einem Interview von BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst mit der LZ ist von verkürzten Öffnungszeiten oder zeitweisen Schließungen mancher Märkte als Reaktion auf einen möglichen Worst-Case-Fall im Winter die Rede. Auf Nachfrage des Baumarktmanager stellt der BHB nun klar, dass an flächendeckende Schließungen niemand denkt.

Es sei in dem Interview mit der LZ neben vielen anderen Themen auch um die Vorbereitung auf einen möglichen Worst-Case-Fall im Winter gegangen, bestätigt der BHB auf Nachfrage. Die Politik arbeite bereits im Rahmen der Kurzfristenergiesicherungsverordnung (EnSiKuV) an konkreten Verboten, so u.a. etwa an einem Verbot des dauerhaften Offenhaltens von Ladentüren und Eingangssystemen im Einzelhandel. Die notwendigen Abwägungen aller Maßnahmen bei Baumärkten und Gartencentern hingegen seien "komplex und betreffen nicht nur Kosten, sondern ebenso Kunden- und Personalthemen", betont der BHB-Hauptgeschäftsführer in einem Statement.

Auch die DIY-Branche müsse in den kommenden Monaten "kreativ und selbstkritisch" auf die Lage und die Politik reagieren, heißt es weiter. "An flächendeckende Schließungen, wie sie die offen interpretierbare Verwendung mancher Medienüberschrift impliziert, denkt aber niemand und darüber hat der BHB an keiner Stelle gesprochen", stellt der BHB-Hauptgeschäftsführer klar und fügt hinzu: Die Händler seien sich Ihrer "Bedeutung für die nationale Kraftanstrengung zum Energiewechsel" deutlich bewusst und werden "immer alles daransetzen, die Versorgung der Menschen durchgängig sicherzustellen.“

zuletzt editiert am 16. August 2022
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