Bosch will mit rund 12 Prozent am Aktienkapital bei Husqvarna einsteigen. Ziel ist die Stärkung der strategischen Akkupartnerschaft im Rahmen der gemeinsamen „Power for All Alliance“, die vornehmlich auf Endanwender zielt.
Eigenen Angagen zufolge will der Technologiekonzern insgesamt rund 12 Prozent des Aktienkapitals des schwedischen Traditionsunternehmens Husqvarna AB erwerben. Damit würden die Stuttgarter zum Husqvarna-Großaktionär aufsteigen. Ziel des Deals, der noch unter Vorbehalt kartellrechtlicher Zustimmung steht, sei die Stärkung der Partnerschaft innerhalb der „Power for All Alliance“.
„Wir verfolgen eine konsequente Wachstumsstrategie mit unseren Geschäftsaktivitäten für Endanwender. Dazu gehört auch, bestehende Kooperationen durch Kapitalbeteiligungen zu stärken. Unsere ‚Power for All Alliance‘ ist eine Erfolgsgeschichte, die wir fortschreiben wollen“, wird Christian Fischer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH und zuständig für die Unternehmensbereiche Energy and Building Technology und Consumer Goods, in einer hauseigenen Mitteilung zitiert.
Zehn Marken gehören bereits zur Akku-Allianz
Bereits seit zweieinhalb Jahren kooperieren Husqvarna und Bosch im Rahmen der „Power for All Alliance“ von Bosch Power Tools. Diese wurde im Sommer 2020 von Bosch Power Tools und der Husqvarna-Tochtergesellschaft Gardena für den europäischen Markt gegründet und ist eine der ersten markenübergreifenden Akku-Allianzen mit Produkten rund um das gesamte Zuhause. Mittlerweile beteiligen sich zehn Marken mit rund 100 Geräten an der Allianz mit dem Ziel, Kunden ein breites markenübergreifendes 18 Volt-System zu bieten, darunter seit längerem auch die Husqvarna-Marke Flymo. Seit 2022 verstärkt die Fachhandelsmarke Husqvarna den Verbund zusätzlich mit DIY-Produkten für den Gartenbereich.
