Ein übergreifendes Bündnis aus Verbänden der Forst- und Holzwirtschaft, darunter auch der Gesamtverband deutscher Holzhandel (GD Holz), hat in einem gemeinsamen Positionspapier die Potenziale der Wald- und Holznutzung für eine klimafreundliche, unabhängige und verlässliche Zukunft hervorgehoben.
Zugleich verweisen die Verbände in dem Papier namens „Heimisches Potential von Wald und Holz nutzen. Eine klimafreundliche, unabhängige und verlässliche Zukunft gestalten“ auf die Verantwortung der Politik, mit einer Reihe an Maßnahmen den schnellen und notwendigen Wandel hin zu heimischen und nachwachsenden Ressourcen sicherzustellen und gravierenden Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft vorzubeugen.
Klares Bekenntnis zur aktiven Waldbewirtschaftung gefordert
Demnach verschärfe der Ukraine-Krieg die bestehenden Herausforderungen der menschgemachten Klimakrise und verdeutlichten die Notwendigkeit einer Transformation der hiesigen Wirtschaft und Gesellschaft hin zu nachwachsenden Ressourcen. Mit seiner nachhaltigen Waldbewirtschaftung und einer regionalen und modernen Holzindustrie, so das Bündnis weiter, verfüge Deutschland über ein starkes Cluster, dass nicht nur wirtschaftlich gut aufgestellt sei, sondern durch die Bereitstellung und Verarbeitung des nachwachsenden Rohstoffs Holz zentrale Lösungen für die Aufgaben der Zukunft bereithält. Vor diesem Hintergrund fordert das Verbändebündnis von der Bundesregierung ein klares Bekenntnis zur aktiven Waldbewirtschaftung und stärkeren Holzverwendung im EU Green Deal und dem deutschen Klimaschutz-Sofortprogramm.
