Diese Infografik zeigt Statistiken zu Cloud-Störungen bei Unternehmen und wie diese auf Ausfallzeiten ihrer Cloud-Lösungen reagieren. Links ist ein Kreisdiagramm, das die Häufigkeit von Ausfällen in den letzten 12 Monaten darstellt, rechts ein Balkendiagramm mit Maßnahmen, die Unternehmen im Falle solcher Ausfälle ergriffen haben.
Als Reaktion entwickeln Betroffene einen Notfallplan. (Quelle: Bitkom)

2024-08-08T06:17:23.538Z Cloud nicht erreichbar: 4 von 10 Unternehmen von Ausfällen betroffen

Wenn der Cloud-Dienstleister eine Störung hat, steht die Unternehmens-IT oft still. 81 Prozent der Unternehmen in Deutschland nutzen aktuell Cloud Computing. Dabei berichten 4 von 10 (39 Prozent) von einzelnen Ausfällen in den vergangenen zwölf Monaten. 55 Prozent hatten demgegenüber keinerlei Probleme, 6 Prozent wissen es nicht genau oder wollen keine Angabe machen. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten aus allen Wirtschaftsbereichen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

„Cloud-Anbieter können ihre Infrastruktur in aller Regel sehr viel ausfallsicherer gestalten, als dies die IT-Abteilungen einzelner Unternehmen können. Die Zuverlässigkeit vieler Cloud-Angebote reicht nahe an 100 Prozent“, sagt Lukas Klingholz, Cloud-Experte beim Bitkom. „Für den Fall der Fälle sollte man aber im Rahmen einer Cloud-Strategie Vorkehrungen treffen.“

Praktisch alle Unternehmen, die von Cloud-Störungen betroffen waren (99 Prozent), haben danach einen Notfallplan erstellt. Fast die Hälfte (48 Prozent) haben ihre Cloud-Verträge nachverhandelt, etwas mehr als ein Drittel (37 Prozent) haben in der Folge auf Multi-Cloud umgestellt und so zusätzliche Cloud-Infrastruktur verfügbar gemacht. Dabei werden Cloud-Dienste von unterschiedlichen Anbietern bezogen. Ein Zehntel der Betroffenen (10 Prozent) hat im Anschluss den Cloud-Anbieter gewechselt.

zuletzt editiert am 08. August 2024
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